Dienstag, 30. Dezember 2014

Neuanfang kann auch im Juli sein

Updates auf Facebook gab es nicht. Ich habe ehrlich daran gedacht, aber ich wusste einfach nicht was ich überhaupt schreiben soll. Ich hatte eine schöne Zeit mit meinen Verwandten, habe Geschenke bekommen, habe achzig Kilo zugenommen und fühle mich ausgeruht und glücklich. Außerdem hat sich meine Stadt mal eben über Nacht in ein Winterwunderland verwandelt und es schneit den ganzen Tag, ununterbrochen. Mit meinem Hund Gassi zu gehen ist eine richtige Tortur (denn da wo ich langgehe, wird der Schnee nicht weggeräumt, ich muss also mehr oder weniger durch den Schnee waten). Ich weiß nicht, ob ich das mal erwähnt habe, aber anscheinend stehen mir Hüte doch ganz gut, nicht alle, aber einige. Was ich aber weiß ist, dass mir die meisten Mützen nicht stehen. Aber ohne Mütze bei dem Wetter - unmöglich. Ich weiß nicht, vielleicht wartet die perfekte Mütze ja noch irgendwo auf mich. Aber sie soll nicht auf mich warten. Ich warte nämlich auf sie. Komm einfach her, Mütze, nicht so schüchtern. Ich erwarte dich sehnsüchtig, auch wenn meine Haare verrückt spielen sollten, wenn ich dich getragen habe. Kaum ist Weihnachten vorbei, kommt schon der nächste besondere Abend. Morgen ist Silvester. Und alle spielen natürlich, wie an Weihnachten auch, völlig verrückt. Was zieht man an? Wo feiert man? Feiert man überhaupt? Was nehme ich mir fürs neue Jahr vor? Ich persönlich finde Silvester ganz schön, ich finde, es ist eine toller Abend, an dem man auf das vergangene Jahr zurückblicken kann und alles nochmal durchdenken kann. Was man besser machen kann. Was eigentlich ganz gut gelaufen ist. Dann ist es klar, dass diese Neujahrsvorsätze schon irgendwie dazugehören. Aber eigentlich ist es fast unsinnig festzulegen, dass man dies oder das im neuen Jahr tut, denn wenn man etwas ändern will, wieso ändert man es nicht sofort? Und macht dann im neuen Jahr einfach damit weiter? Wieso braucht man dieses Datum, diese zusätzliche Grenze zum alten Jahr, um etwas neues anzufangen? Ich weiß es nicht. Vielleicht braucht der Mensch manchmal solche klaren Daten, Gesetze, Regeln, nach denen er sich richten muss. Vielleicht braucht er manchmal diese Kontrolle über die Zukunft (auch wenn diese Zukunft nah ist und es sich um Neujahr handelt). Ich habe keine wirklichen Neujahrsvorsätze im eigentlichen Sinne, denn was ich ändern will, ist mir schon im Laufe des Jahres klargeworden, und das will ich eben einfach beibehalten. Entspannter an große Hürden angehen. Keinen Platz für mich negativ beeinflussende Menschen lassen. Auch mal an mich selbst denken und einfach mehr über meine gesamte Umwelt nachdenken, aber nicht darin versinken und davon meine Laune abhängig machen. Meine Umwelt und eben meine Gefühle auch ein bisschen intensiver zu fühlen, auch wenn das bedeuten könnte, allen Schmerz intensiver zu fühlen (aber ich hoffe, das wird nicht der Fall sein, und ich kann einfach kleine Glücksmomente mehr wertschätzen). Das sind ganz grob meine "Vorsätze" Außerdem habe ich vor, in meine Sidebar eine Art "Zähler" hinzuzufügen, der anzeigt, wie viele Bücher ich in diesem Jahr schon gelesen habe, einfach, weil es mich interessiert. Auch bin ich vor kurzem auf die Idee gestoßen, in einem Glas über das ganze Jahr hinweg schöne Erinnerungen zu sammeln, indem man diese einfach auf einen kleinen Zettel schreibt. Und an Silvester 2015 kann ich mir dann alles durchlesen - in genau einem Jahr. Ich hoffe ihr habt morgen einen wunderschönen Abend und schaut dann im nächsten Jahr wieder vorbei, denn 2015 wird auf choconistin natürlich fleißig weitergeschrieben, hehe. Auch wenn ich wie immer nicht garantieren kann, dass die Posts super regelmäßig kommen, dazu bin ich durch die Schule zu sehr eingeschränkt. Lassen wir uns einfach überraschen, von allem, was das neue Jahr bringen mag. Rutscht geschmeidig rein!

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Es weihnachtet dezent

Heute ist der 24. Dezember! Deshalb wünsche ich allen, die Weihnachten feiern, frohe Weihnachten! Aber mal ganz ehrlich, ich bin immernoch nicht in Weihnachtsstimmung. Obwohl heute Weihnachten ist. Aber wenn man nach draußen schaut, ist es eher so "oh, ist schon wieder Frühling? Ging ja schnell." Heute früh war draußen ein bisschen Frost, und als ich das mit müden Augen gesehen habe, war ich ehrlich überrascht und dachte erst, es wäre Schnee. Falsch gedacht. Mittlerweile scheint wieder die Sonne und in unserem Garten blühen immernoch die Gänseblümchen. Unsere Schule versucht uns in Sachen Stimmung immer ein bisschen auf die Sprünge zu helfen, deshalb gibt es einen alljährlichen Weihnachtsbasar, an dem die verschiedenen Klassen Stände mit Essen oder selbstgebastelten Geschenken anbieten. Der Erlös geht dann an irgendein Hilfprojekt. Ich versuche euch, die Stimmung, die mich an diesem Tag tatsächlich erreicht, näher zu bringen: Die ganze Schule ist voll mit "Super-Eltern", wie ich sie nenne, und ihren kleinen Kindern, die ihnen stolz unsere tolle Schule zeigen (unsere Schule ist garnicht soo toll. Vorallem von außen. Es ist ein grauer Klotz, und außen an die Fassade hat man Feuerschutztreppen und -geländer angebracht - es sieht aus wie eine ewige Baustelle). Irgendwelche Schüler denken, sie müssten tolle Verkäufer sein und es kann vorkommen, dass sie versuchen, dir eine verzierte Papiertüte die so eine Fake-Kerze mit LED-Licht enthält, zu verkaufen ("Das ist so weihnachtlich!" "Wie viel kostet sie?" "Fünf Euro" "Ich gebe keine fünf Euro für eine PAPIERTÜTE aus!" *wegstampf*). Was unsere Klasse betrifft - das Motto für unseren Stand lautete "Fleisch und Pflanzen". Wir waren für deftiges Essen zuständig und haben auf dem einen Tisch Weißwürschte, Wiener und Brezen verkauft, auf dem anderen Tisch veganes Chili mit Guacamole und Tortilla-Chips. Es war auf jeden Fall irgendwie kreativ und wir waren ziemlich schnell ausverkauft. Das vegane Chili war lecker und ich habe mich ziemlich alternativ gefühlt, wie ich da an dem veganen Stand saß (auch wenn ich garnicht vegan bin). Es gibt auch immer ein Bühnenprogramm, aber dieses Jahr habe ich das garnicht erst erreicht, weil es mir zu anstrengend war, mich durch die Masse von Menschen ans andere Ende der Schule zu kämpfen. Ich meine, es war schon irgendwie witzig - aber in Weihnachtsstimmung bin ich trotzdem nicht. Und ich frage mich schon die ganze Zeit, ob meine vegane Klassenkameradin veganes Chili zu Weihnachten isst (Ich habe sie gerade einfach gefragt, weil ich neugierig war. Es gibt veganes Käsefondue, Salat und als Nachspeise Crumble in the Jungle. ES SAH SO LECKER AUS, sie hat mir Bilder geschickt. Ich glaube, ich habe Hunger.) Langsam bin ich einfach nur ein bisschen aufgeregt, weil ich gleich zu meinen Verwandten nach Sachsen fahre - das bedeutet, dass es mindestens bis zum 28.12. keine Posts geben wird, weil ich dort kein Internet habe. Obwohl, so ganz stimmt das nicht - auf meinem Handy schon. Deshalb dachte ich, dass ich euch auf meiner Facebookseite Updates posten könnte. Wenn euch das interessiert und ihr ein bisschen choci zwischendurch haben wollt, dann liket einfach die Seite, sie ist oben verlinkt. Zum Abschluss noch ein scheenes Lied: Merry Xmas von Dragonette. Habt schöne Feiertage!

Montag, 15. Dezember 2014

Musikalische Analyse meiner Person

(Ach, ich liebe Überschriften die so hochgestochen klingen haha) Huch, meine Präsenz auf choconistin war in letzter Zeit nicht besonders groß. Aber wieso, dass habe ich ja schon in den letzten Posts öfter erklärt. Der Winter ist einfach nicht meine Jahreszeit. Ich freue mich schon so sehr, wenn ich ab nächster Woche Weihnachtsferien habe und dann erstmal zwei Wochen abschalten kann. Ach, noch was: Habe ich euch schon geschrieben, dass ich jetzt im Fitnessstudio angemeldet bin? Mindestens dreimal in der Woche gehe ich hin, und noch bin ich super motiviert und freue mich über jeden Muskelkater. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit, wo es so viele süße Versuchungen gibt, tut es doch gut, zu wissen, dass man darf, weil man ja trainiert. Aber wisst ihr was? Man darf auch, wenn man nicht trainert. Ich habe mal ein Zitat gelesen: "Ich könnte schon morgen sterben, und ich möchte nicht zurückblicken und mich ärgern, dass ich etwas nicht gegessen habe." - so oder so ähnlich lautete es. Also hey, gönnt euch auch mal etwas. Gerade in stressigen Zeiten wie jetzt. Und damit meine ich nicht nur Essen. Gönnt euch Auszeiten. Gönnt euch Zeit für euch selbst. Gönnt euch.. gute Musik. Apropos: Ich habe mal wieder einen Tipp für euch. Hört euch mal etwas von bEEdEEgEE an. So toll wie der Name ist, ist auch die Musik. Wie würde es euch eigentlich gefallen, wenn ich euch in jedem Post einen kleinen Musiktipp gebe? Ich liebe Musik nämlich ziemlich und manchmal höre ich irgendeinen Künstler oder einen bestimmten Song und verspüre den Drang, dass mit jemandem zu teilen. Mein Musikgeschmack ist ziemlich eigen und durchgemischt, ich höre viel (Hard-, Indie-, Grunge-, Punk-,..) Rock (Bsp.: Rise Against, Airbourne, Dolomite Minor, The Kooks..), auf der anderen Seite aber auch House und Electro (da höre ich die verschiedensten Künstler, aber bEEdEEgEE wäre ein Beispiel, oder auch Tempers). Ich liebe die Musik der 80er und 90er und höre viele Bands, die schon meine Eltern super fanden (The Cure, Eurythmics,..) und Rap finde ich auch manchmal super (G-Eazy, Samy Deluxe,..). Es sollte also für jeden was dabei sein, wenn ich Tipps gebe, haha. Schreibt mir einfach mal eure Meinung dazu in die Kommentare. Keine Ahnung, was dieses Mischmasch an Stilen über mich aussagt (jetzt habe ich Analyse in die Überschrift geschrieben, da muss ich auch analysieren). Dass ich vielseitig bin? Oder dass ich mich nicht entscheiden kann? Aber vielleicht will ich mich ja garnicht entscheiden. Vielleicht will ich ja alles mal ausprobiert haben. Vielleicht will ich meinen Blick auch mal nach links und rechts wenden und das große Ganze sehen. Aber auch alles zwischen drin und die kleinen Details. Bevor ich jetzt noch komplizierter und philosophischer werde, sollte ich hier mal Schluss machen. Weiter Musik hören, hehe.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Wichteln und Endjahrsmelancholie

Oho, es ist schon Dezember - irgendwie ist das Jahr (wie jedes Jahr) sehr schnell an mir vorbeigezogen. Richtig viele Erinnerungen werde ich an dieses Jahr haben, sowohl gute, als natürlich auch schlechte. Aber das gehört ja schließlich irgendwie dazu. Ich mag das Ende des Jahres nicht. Den Winter kann ich überhaupt nicht leiden. Nur wenn drinnen in meinem warmen Zimmer bin und dem Schnee draußen beim Fallen zusehen kann - aber wenn mir draußen wegen der Kälte fast die Nase abfällt, meine Haare aussehen als wäre ich gerade nach 3 Wochen aus dem Dschungel gekommen und meine Laune ganz tief unten im Keller ist, da verfluche ich den Winter. Ich bin einfach ein vollständiges Sommerkind. Natürlich ist der Winter für die meisten auch wegen der Weihnachtsfeiertage schön, aber da ich Weihnachten nicht wirklich feiere, ist das nicht so eine große Angelegenheit für mich. Seit Anfang November hört man schon überall Weihnachtslieder, und das hat mich unglaublich genervt. Ich habe laut geraunt und wenn jemand etwas weihnachtliches vor sich hin gesummt hat, habe ich ihn höflich (oder auch weniger höflich) darauf hingewiesen, dass wir erst November haben. Das geht ja jetzt leider nicht mehr, es ist offiziell Vorweihnachtszeit. Trotzdem genieße ich es natürlich, die ganzen schönen Lichter zu sehen, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und weihnachtliche Gewürze zu riechen. Und über die tatsächlichen Feiertage bin ich bei meinen Verwandten im Erzgebirge, und ich denke dort kann ich gewaltige, kalte weiße Weihnachten erwarten - überhaupt wird Weihnachten dort richtig schön gefeiert, wie ich finde. Wenn ich nach der langen Autofahrt Schwibbögen in den Fenstern sehe, dann weiß ich, dass wir da sind. Darauf freue ich mich also schon irgendwie. Wenn es nur nicht so kalt wäre und Mützen mir besser stehen würden, haha. Um mich endlich in ein bisschen vorweihnachtliche Stimmung zu bringen, traf es sich super gut, dass mich Julia zum Bloggerwichteln mit Yves Rocher eingeladen hat. Ich bin schon richtig gespannt auf mein Paket! Natürlich bin ich nun an der Reihe, zwei Blogger auszuwählen - und meine Wahl waren Kathi und Valeria. Wenn ihr auch mitmachen wollt, aber noch nicht beschenkt wurdet, könnt ihr euch auf der Seite informieren und bewerben, vielleicht wird ja ein beschenkter Blogger auf euch aufmerksam und schreibt euch an. Auf jeden Fall eine süße Idee, wie ich finde. Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung und feiert ihr Weihnachten überhaupt? Und habt ihr in den Wintermonaten auch immer so ein launisches Tief?

Montag, 1. Dezember 2014

Abi ist mir zu kitschig*

Ich könnte euch jetzt vorjammern, wie viel Stress ich in den letzten Tagen hatte, wie sehr mich die Schule in Anspruch genommen hat und dass das wohl bis Weihnachten so weitergehen wird. Allerdings ist es fast jedes Schuljahr um die Weihnachtszeit so, und jeder in meinem Alter, mit dem ich mich unterhalten habe, bekommt schon einen halben Nervenzusammenbruch. Ich weiß also nicht, ob nach diesem Post wieder so eine lange Pause kommt, die Schule ist mir, wie ihr wahrscheinlich versteht, einfach wichtiger. Da ich jetzt in der 10. Klasse bin, wird die Oberstufe und das Abi immer mehr zum Thema. Welche Fächer wähle ich? Schaffe ich das alles überhaupt? Bin ich dem Druck gewachsen? Immer wieder muss ich zur Zeit auch daran denken, dass es garnicht mehr so lange dauert, bis ein ganz neuer Lebensabschnitt anfängt - und wie dieser beginnt, bestimmt allein meine Abiturnote? Deswegen möchte ich mich jetzt schon besonders anstrengen (ob das klappt, ist die andere Sache), auch wenn mir gesagt wurde, dass niemanden deine Noten in der mittleren Reife interessieren, wenn du dein Abi hast. Trotzdem, was wenn doch? Was, wenn ich es nicht packe und das mein einziger Abschluss ist?  Irgendwie jetzt schon ganz schön viel Druck. Aber andererseits freue ich mich auch auf irgendeine Weise auf die Oberstufe. Ich meine, es ist immernoch Schule und meine Leistungen zählen ab dem nächsten Jahr wirklich sehr, aber es ist auch toll, die Fächer belegen zu können, die dich wirklich interessieren, bei denen du im Unterricht einfach mehr dabei bist und die dir leichter fallen. In den letzten Jahren musste man sich durch seine Hassfächer durchschleppen. Und ab dem nächsten Jahr wird das hoffentlich, wenn auch nur minimal, anders. Überhaupt wird dann alles anders anders anders. Je älter du wirst, desto mehr Erwartungen werden an dich gestellt. Ich glaube es ist wichtig zu wissen, dass man, unabhängig vom Alter, immer Unterstützung suchen darf und sollte. Niemand schafft alles allein. Wenn dieses Alles zu viel wird, lass dir helfen. Mit dem Abi rückt aber auch der Abiball näher - und ich denke, wenn es um Bälle geht, haben wir Mädchen gleich Disneyfilme vor Augen, glitzernde Kleider, ganz viel Märchen und Tralala. Auch ich. Und wenn ihr mich kennt, ist das eigentlich ungewöhnlich, denn Kitsch ist überhauptkeinbisschen mein Ding. Aber ein bisschen typisch Mädchen muss ich ja auch mal sein. ;-) Und gegen so ein richtig tolles Kleid habe ich auch nichts einzuwenden. Wenn ihr jetzt schon zwei Jahre weiter seid und der Abiball vor eurer Tür steht (..bin ich ein bisschen neidisch auf euch..), habe ich einen Tipp für euch. Vor kurzem bin ich auf den Onlineshop 1dress aufmerksam gemacht worden. Da gibt es unter Kleider für besondere Anlässe auch Abschlusskleider. Wenn die Kleider dort euch dann doch zu auffällig oder girly sind, könnt ihr mal bei den Abendkleidern oder Brautjungfernkleidern schauen. Und wenn ihr schon etwas weiter seid: Richtig tolle Brautkleider gibt es auch, haha.
Jetzt, wo ich die beste Freundin und Beraterin für euch gespielt habe, kann ich guten Gewissens diesen Post beenden. Und wenn ihr heiratet, müsst ihr mich einladen und sagen: "choci hier hat mein Kleid ausgewählt!" Okay? Okay.


Donnerstag, 13. November 2014

Rebellische Jugend

Früher, als mein Blog noch ein einziges Wirrwarr war ("wirrwarrwar"), dachte ich immer, dass niemand sich lange Texte durchlesen möchte, dass das sowieso uninteressant für alle ist. Ich schreibe aber nun schon seit einiger Zeit einfach wieder, weil es eben meine große Leidenschaft ist und mir wirklich Spaß macht. Und eure Reaktion darauf ist einfach sososo toll. Wirklich. Ich habe mich jetzt schon öfter bedankt, aber ich mache es einfach nochmal, weil ich es wirklich so meine und es wir wichtig ist, dass ihr das wisst. Ich halte das alles nicht für selbstverständlich, und jeder Kommentar und jede E-Mail die ich bekomme machen mich sehr glücklich und retten mir manchmal den Tag. So, genug Geschleime für heute, haha.
Ich habe keine Ahnung, wie ich in dieses Thema am besten einsteige, also fange ich einfach mal ganz plötzlich an. Es gibt Lehrer an unserer Schule, die mich einfach unglaublich nerven. Okay, das klingt jetzt nicht sehr spannend, die gibt es wohl überall. Aber am meisten nervt mich eben an diesen bestimmten Lehrern, dass sie sich über alle anderen stellen und ständig heraushängen lassen, wie toll sie sind, welch große Lebenserfahrung sie doch haben. Das wird vorallem dadurch deutlich, dass wir Schüler behandelt werden, als wären wir unfähig, unterbemittelt, als ob wir keine Ahnung von der Welt hätten. Ich möchte garnicht bestreiten, dass diese Lehrer schon einige Jahre länger leben und auch schon sehr viel erlebt haben - aber wir Schüler sind, jetzt mal ganz platt gesagt, auch nicht doof. Ein Beispiel ist die Politik. Ich glaube viele ältere Personen, ich möchte garnicht unbedingt bei Lehrern bleiben, denken, dass uns das kein Stück interessiert. Vielleicht ist das auch bei den meisten in meinem Alter so. Aber manche von uns interessieren sich für Politik, kennen sich auch damit aus, engagieren sich. Einfach, weil wir die nächste Generation, die Zukunft sind, und wir haben es eben in der Hand, zu ändern, was uns stört. Ich glaube, dass jeder, der mich oder meine Lehrer kennt oder sogar mit mir in einer Klasse ist, weiß, von wem oder was ich rede. Aber um mal ein bisschen Hoffung in diesen Post zu bringen - es gibt auch die anderen Lehrer, die Lehrer, die dich wirklich fördern und dir wirklich helfen wollen. Die auf angenehme Weise das vermitteln, was sie vermitteln sollen und manchmal sogar noch mehr. Ich denke, dass Jugendliche in meinem Alter einfach nicht mehr so behandelt werden sollten, als wären wir Kinder. Denn wir sind zwar noch nicht erwachsen, aber erwachsen sein bedeutet nicht unbedingt intelligenter oder reicher an Lebenserfahrung sein. Es ist unglaublich, was schon in den Köpfen von kleinen Kindern vorgeht. Was für ein Potential in ihnen steckt. Und all das wird durch diese primitive Überzeugung unserer Gesellschaft zerstört, das komische Schulsystem, in das sie gesteckt werden, in dem fast garnicht oder nur wenig auf die persönlichen Begabungen und Eigenschaften eingegangen wird. Und wenn man nicht in die Strukturen dieses Systems passt, ist man gleich "ein schlechter Schüler"? Eine Nachricht, ja ein Aufruf an gleichaltrige Leser: Gebt nicht auf. Macht weiter. Manchmal wird dir eingeredet, dass deine Träume zu groß, zu kindisch, zu unerreichbar sind, aber du wirst es nie herausfinden, wenn du es nicht einfach versuchst. Wenn man etwas wirklich will, schafft man es (unter Umständen mit viel Arbeit) auch. Hinterfragt Regeln, bevor ihr sie befolgt. Regeln sind wichtig und man muss sich an sie halten, aber nur weil ein Älterer sie aufgestellt hat, ist sie nicht gleich sinnvoll. Hört viel zu und lernt von den Erfahrungen anderer, damit ihr nicht erst die selben Fehler machen müsst. Nachfragen. Hinterfragen. In Frage stellen. Setzt euch mit eurem Umfeld und der Gesellschaft wie sie ist auseinander, denn irgendwann werden wir bestimmen, wie es aussieht.

Sonntag, 9. November 2014

Glücklich sein ist realistisch sein

Oho, ein neuer Header! Ja, es wurde Zeit. Irgendwie wurde mir der andere zu verspielt. Ich möchte aber heute über ein ganz anderes Thema schreiben. Nachdem ich mich ja schon in diesem Post als Lebensberaterin bewiesen habe, wollte ich das mal ein bisschen weiterführen. Ich hatte gestern ein intensives Gespräch mit meinen Freundinnen, das ganz grob mit dem Thema Glücklichsein oder eben nicht Glücklichsein zusammengefasst werden könnte. Ich will euch nichts vormachen: Vielleicht liegt es auch am Wetter, aber zur Zeit war bzw. bin ich nicht der größte Sonnenschein. Schon kleine Dinge können mir den Tag versauen und mich total deprimiert machen. Früher war ich ein sehr optimistischer Mensch, ob das gut ist, weiß ich nicht. Als Optimist wird man schnell verletzt. Und auch wenn es ganz viele kleine Risse sind, irgendwann bricht auch der größte Optimist zusammen. Und wird zum Pessimisten. Ist aber auch nicht gut, denn dann erfreust du dich an garnichts mehr. Am besten ist also die gesunde Mitte. Realistisch sein. Nicht alles schwarzmalen, aber sich auch im Klaren darüber sein, dass es im Leben nunmal auf und ab geht. Und gerade aus diesen schweren Situationen lernt man unglaublich viel und wird in sich einfach reifer. Ich glaube, Glücklichsein bedeutet, seine ganz persönliche Mitte zu finden. Dinge zu akzeptieren, die nicht zu ändern sind. Alles was dich runterzieht keinen Platz mehr in deinem Leben zu lassen. Und eben Dinge zu ändern, die du ändern kannst. Und wenn ihr jetzt ganz konkrete Tipps hören wollt, dann gebe ich euch ganz konkrete Tipps. Es hilft unglaublich viel, sich mit seinen Gedanken und Gefühlen auseinanderzusetzen, jeden Tag ein paar Minuten, ob du nun einfach auf deinem Bett liegst und deine Augen schließt, alles aufschreibst in ein Notizbuch (oder wie ich gerade, in einem Blog darüber schreibst haha), mit anderen sprichst oder meditierst oder so. Ganz egal. Räume einfach selbst im größten Stress ein bisschen Zeit für dich ein, denn sonst verlierst du dich früher oder später. Räum in dir auf. Werfe die Dinge die du vergessen willst in deinen imaginären Abfalleimer, und entdecke deinen Kopf neu. Vielleicht ist in der hintersten Ecke noch diese eine Erinnerung, die dich so zum Lächeln bringt wie in diesen kitschigen Hollywoodfilmen. Mach ganz viele Fotos, denn Fotos sind eine wunderbare Möglichkeit um Schönes festzuhalten und nie mehr loszulassen. Sei kreativ, mal irgendwas: Dazu muss man nicht der größte Künstler sein, kritzel einfach irgendwas, als Kleinkinder, als wir ein Wirrwarr aus Strichen gemacht haben, waren wir wohl die glücklichsten Kleinkinder überhaupt. Entdecke einfach die schönen Dinge wieder, an die du schon lange nicht mehr gedacht hast oder die du schon lange nicht mehr gemacht hast. Auch ganz einfache und banale Möglichkeiten zum Glück übersehen wir mal. Ein langes, entspanntes Bad nehmen statt nur schnell zu duschen. Im Zimmer Kerzen anmachen damit alles nach Zimt und Vanille und Schokolade und Blumen und tralala riecht. Sich mal wieder richtig Zeit für ein Buch nehmen und darin eintauchen. Den Lieblingsfilm zum hundertsten Mal anschauen, Vier Stunden mit deinen Freunden telefonieren. Alle, die liebst und gern hast, deine Liebe zeigen. Andere glücklich machen und so selbst glücklich werden. Aber auch mal egoistisch sein und nicht zu allem ja und Amen sagen. Ich muss sagen, dass das Bloggen meistens meine Ich-Zeit ist. Weil ich hier immer ganz ehrlich aufschreibe, was ich denke. Und als ich nicht so gut drauf war, habe ich gedacht, ich sollte euch mit meinen "bad vibes" nicht anstecken und lieber nichts posten, aber der erste Schritt zur Besserung ist die Erkenntnis oder so. Wie immer hoffe ich, das hilft euch vielleicht. Vielleicht hat dieser Post ja euren Tag erhellt und ihr seid ein bisschen glücklicher.

Samstag, 1. November 2014

Netflix will ein Spiel mit mir spielen

"Ich melde mich in den Ferien auf jeden Fall nochmal" - es ist Samstagabend, also habe ich ja noch Ferien. Ich wollte zwar früher in den Ferien posten, aber.. es sind immernoch Ferien. Eigentlich hatte ich vor gestern einen Post zu veröffentlichen, der mit Grusel und Horror vollgepackt ist, aber da hatte ich dann doch keine Zeit dafür. Ich war den ganzen Tag lang shoppen, hehehe. Und dann wollte Jigsaw den ganzen Abend seine Spiele spielen und ich habe dabei zugesehen. Ich weiß, Saw ist nicht unbedingt ein Klassiker zu Halloween - aber es hat sich so angeboten, weil ich alle Filme auf Netflix gefunden habe. Achhhh du meine Güte (Witt Weiden..). Netflix. In den Ferien sind wir beste Freunde geworden. Ich kann gut verstehen, wieso in den USA so ein großer Hype um die Website herrscht. So viele tolle Filme, so viele tolle Serien - so kann ich Gossip Girl zu Ende schauen (vorletzte Staffel!) und endlich neue tolle Serien entdecken (in American Horror Story habe ich schon ein bisschen reingeschaut und es ist..perfekt!). Und wenn dann eine Folge deiner Serie vorbei ist und Netflix für dich einfach automatisch die nächste aufruft - da ist es schwer, sich loszureißen. Dieser Post wurde übrigens nicht von Netflix gesponsert - auch wenn ich ehrlich zugeben muss, dass ich wünschte, dass es so wäre.
Wie schon erwähnt, war ich dann eben gestern shoppen. Und neben Duftkerzen die nach Zimt riechen und einer türkisen Tasse in Form eines Bierkrugs ("Stell dir mal vor wie toll das aussieht wenn da ein Kakao mit Sahne drin ist!"), habe ich es tatsächlich auch zustande gebracht, Winter- bzw. Herbstklamotten zu kaufen. Die Laune des letzten Posts hat mich also voll eingenommen. Auch wenn das sich nicht so toll trifft, wo jetzt wieder die Schule anfängt. Denn eigentlich lädt alles dazu ein, die Tage im Bett zu verbringen - mit meinem PC. Und Netflix.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Latex und Vanille

Na ihr? Seid ihr total in Herbst-/Winterstimmung? Kerzen, Spekulatius und Wollsocken? Ich schon. Ab heute wird es ja auch wieder früher dunkler, und dann schaltet mein Körper sofort auf Wohlfühlen. Ich kann nicht über längere Zeit in einem Zimmer sein, wenn dort nicht mindestens eine Kerze brennt. Von dem stechenden Vanillegeruch bekomme ich auch kein Kopfweh, das bin ich schon gewohnt. Ich freue mich schon, wenn ich meine Ikeakerze anzünden kann, welche, Achtung, nicht nach Vanille, sondern nach Vanilleeis riecht. Ja, das macht einen Unterschied. Einen ziemlich großen sogar. In ein paar Tagen ist ja auch Halloween! Ich liebe Halloween! Und obwohl ich mir jedes Jahr vornehme flüssiges Latex zu bestellen um mein Gesicht so richtig gruselig zu verunstalten, mache ich es dann doch nicht, weil es nunmal nicht wirklich eine Möglichkeit gibt, mich zu verkleiden. Das ist der Nachteil daran, wenn man sechzehn ist. Ich will auch wieder mit einem Beutel durch die Straßen rennen und einfach so Süßigkeiten bekommen. Aber NEIN. Naja, falls ich irgendwann mal Kinder haben sollte, werden sie nicht als schlechte Wannabe-Vampire oder Hexen gehen, sondern ich werde ihr ganzes Gesicht mit Latex zukleistern, damit die anderen Kinder kreischend davonlaufen. So ist das mit einer Horrorfan-Mutter, heh. Ich habe nächste Woche Ferien, und den Großteil werde ich wieder im Blumenladen verbringen, einfach, weil man nie genug dazuverdienen kann. An Halloween mache ich mit vielleicht einen Horrorfilm-Abend mit meiner Freundin. FUN FUN FUN. Und morgen werde ich fleißig: Ich habe ein Probetraining bei einem Fitnessstudio. Uhhh, ahhh. Mal sehen, was daraus wird. Vielleicht werde ich ja dann bald fit wie ein Turnschuh (whut) obwohl ich zu dieser Zeit eigentlich nur rumliege und nichts tue. Wäre mal eine schöne Abwechslung, haha. Ich melde mich in den Ferien auf jeden Fall nochmal, in letzter Zeit war das mit dem Posten nur ein bisschen schwierig wegen der Schule, ihr kennt das ja. Tülülü, bleibt FRESHH! (Energielevel-Anspielung)


Freitag, 17. Oktober 2014

Verleugne dich nicht

In letzter Zeit habe ich viel über die Tatsache nachgedacht, dass wir Mädchen, oder jedenfalls die meisten von uns, sich jeden Tag schminken. Klingt banal, ich weiß. Aber wieso eigentlich? Wieso, ich übertreibe jetzt mal, tun wir uns das an? 15 Minuten oder sogar eine halbe Stunde unseres Lebens - umsonst. In dieser Zeit hätte man noch weiterschlafen können. Jedenfalls denke ich mir das immer. Ich meine, ich bin selbst ein Mädchen. Ich schminke mich auch, einfach aus dem Grund, dass man sich in seiner Haut wohler fühlt, sich vielleicht einfach hübscher fühlt. Manchmal wache ich aber auch einfach morgens auf und denke mir "nääh, heute habe ich echt keinen Bock". Und dann gehe ich eben ungeschminkt in die Schule. Das war nicht immer so. Eine Zeit lang habe ich mich garnicht ungeschminkt aus dem Haus getraut. An irgendeinem Tag aber, ich weiß garnicht mehr, aus welchem Anlass, wollte ich es einmal wagen, ungeschminkt in die Schule zu gehen. Und was ist passiert? Nichts. Überhaupt nichts. Nicht einmal meine beste Freundin hat es sofort bemerkt. Und ich habe mich dann im Laufe des Tages total gut gefühlt und mal ehrlich, es war so super, sich die Augen reiben zu können, ohne Angst zu haben, dass man aussieht wie ein Panda. Seitdem ist meine Haut auch um einiges besser geworden und ich werde in diesem Thema immer selbstbewusster. Ich kenne auch ein paar Mädchen, die wirklich schlechte Haut haben, sogar Akne, und ich habe sie auch schonmal ungeschminkt gesehen. Mir ist aber aufgefallen, jedenfalls ist es bei mir so, dass ich mich bei anderen Menschen garnicht so auf die Haut konzentriere. Ich schaue ihnen in die Augen, und wenn mich dann eine Freundin fragt, ob ich diesen oder jenen Fleck im Gesicht gesehen habe, muss ich erst ganz genau hinschauen und wirklich darauf achten. Ich weiß, der Spruch ist alt, und er nervt mich selbst irgendwie, aber wenn du selbstbewusst bist, strahlst du das auch aus. Jungs schminken sich auch nicht! Sie haben auch Pickel! Ihre Augenringe sind tieflila! Na und? Denen ist das egal. Und das sollte es uns auch sein. (Achtung noch ein nerviger Spruch) Jeder ist auf seine Art schön, egal welche Makel er hat (das trieft ja mal vor Kitsch, wüüh). Ich schminke mich weiterhin, ich bin nicht jeden Tag ungeschminkt, aber jetzt nicht mehr, weil ich mich unwohl fühle, sondern einfach, weil mir der Prozess irgendwie Spaß macht und es ja nicht falsch ist, sich einfach aufhübschen zu wollen (aufhübschen. Ich bin immernoch keine Witt Weiden-Omi, glaubt mir bitte). Solange man auch lernt, sich selbst zu akzeptieren. Hey, niemand sieht aus wie du! Niemand! Also sei verdammt nochmal stolz auf dich. Ich musste das jetzt einfach mal loswerden, und vielleicht hat es ja dem einen oder anderen geholfen, auch wenn es ziemlich schnulzig war.


Sonntag, 12. Oktober 2014

The 1975. Kreisch.

Ich weiß nicht, ob ihr euch noch an den Post erinnert, in dem ich euch von the 1975 vorgeschwärmt habe. Jedenfalls habe ich auch erwähnt, dass ich Karten für das Konzert habe, und vor ein paar Tagen war es auch so weit. Ihr glaubt garnicht, wie aufgeregt ich war. SO MUCH EXCITEMENT. Es waren, entgegen meinen Erwartungen, sehr viele Menschen da, das Konzert war ausverkauft, Irgendwie toll zu wissen, dass ich doch nicht die einzige bin, die die Band mag, haha. Trotzdem wäre es natürlich wunderbar gewesen, wenn nur ganz wenige da sind und ich ungestört auf die Bühne hüpfen kann. Naja. Ich war aber trotzdem ziemlich weit vorne. Zunächst hat mir das garnichts gebracht, weil ich relativ klein bin und sich vor mich Mädchen mit schnieken Knödeln auf dem Kopf gestellt haben. NICE.  Hinter mit war aber eine kleine "Bühne" mit einem Geländer, und eigentlich war es klar, dass man sich nicht draufstellen darf. Was macht choci? Sie stellt sich drauf. Ich hatte wohl die beste Sicht von allen, und ich habe mich echt super gefühlt. Super und böse. Bis mir dann ein Security-Typ auf die Schulter getippt und gesagt hat, dass das nicht geht. Dann bin ich also wieder umständlich von dem Ding geklettert, augenrollend und stöhnend vor Anstrengung, und habe unten weiter versucht, durch den Knödelwald zu gucken. Noch war das nicht so schlimm, weil noch die Vorband Pool auf der Bühne war (sie waren übrigens echt gut, klickt mal hier für eine Kostprobe), aber als es dann ernst wurde, bin ich aufs Geländer gestiegen und habe mich eben oben draufgesetzt. Ich glaube, da hatten sie nichts dagegen. Ihr könnt euch vorstellen, wie es dann abgelaufen ist: Gekreische bis zum geht nicht mehr, viel Mitgröhlen und Winken. Und schaut euch mal das Bild an. Matthew Healy hat zurückgewunken. Er hat sogar mal gelächelt, als ich total abgegangen bin (ich meine, oben auf dem Geländer konnte nicht nur ich die Band gut sehen, sondern sie auch mich) und ich wäre beinahe runtergefallen, so glücklich und überrascht war ich. Und jetzt zerstört ja nicht meine Illusionen mit "er hat einfach in die Menge gelächelt, es haben viele gewunken". Neinneinneinnein. Das war für mich. Ganz ganz sicher. *fangirling*
Nun bewundert, nach meinen qualitativ hochwertigen Fotos, das Video, dass ich für euch ganz professionell mit dem Movie Maker zusammengeschnipselt habe. Skills.


                                                  video

Samstag, 4. Oktober 2014

sechzehn

Hi, ich bin Meryem und ich bin jetzt 16. Klingt das nicht gut? Ich finde, das klingt super. 15 ist so ein Zwischenalter. Mit 14 gehörst du noch eher zu den Jüngeren, mit 16 schon zu den Älteren. 15 ist irgendwie so zwischendrin und nichts Halbes und nichts Ganzes. Gut, dass sich das seit letzte Woche Samstag geändert hat und ich jetzt sagen kann, ich bin 16, wuhuhu. Ich wolte diesen Post eigentlich schon viel früher hochladen, aber ich hatte diese Woche richtig viel zu tun und jetzt bahnt sich auch noch eine Erkältung an. Tolle Wurst. Aber das nur so als Erklärung und kleines Update.
Der Tag war echt toll. Und ich sage das jetzt nicht nur so, weil man das eben von Geburtstagen sagt, sondern er war echt toll. Ich bin am Vormittag mit meinen Eltern zu einem Fotoshooting gegangen, weil wir endlich ein richtiges Familienfoto haben wollten. Soweit so gut. Danach sollten aber Fotos von mir allein gemacht werden und ich hatte zuvor schon mehrmals meinen Eltern vorgepredigt, dass ich diese typischen Fotografen-Bilder hasse. Dieses zwanghafte Lächeln und komische Posen. Ich mag Bilder, die so aussehen, als wären sie zufällig. Aber nein: Mir wurde befohlen, mich auf den Boden auf lila Tücher zu legen, eine Hand auf meinem Kopf, wie eine sterbende Jungfrau, dann stehend eine Hand an die Hüfte und keck über die Schulter schauen usw. Und immer Lächeln. Und noch mehr. Und noch mehr. Ich weiß jetzt schon, dass mir diese Fotos wahrscheinlich SUPIDUPI gefallen werden. Wenn mir tatsächlich eines gefällt, werde ich darüber einen ganzen Post schreiben, weil mich das dann wirklich überraschen würde. Das verspreche ich euch jetzt. Danach war ich mit meiner Mutter shoppen - und ich habe mir eine Tasche aussuchen dürfen. Meine erste Designertasche, yöööy! Sie ist von Michael Kors. Die meisten von euch kennen wahrscheinlich diese schwarzen Shopper von MK, und als ich in den Laden ging, war mir schon vorher klar, dass ich so eine ganz sicher NICHT wollte. Ihr könnt unten sehen was ich mir ausgesucht habe - ich wollte eine kleine Tasche und eine braune habe ich auch gebraucht. Und diese Tasche erfüllt beide Bedingungen. Außerdem habe ich mir (bzw. wurde mir) noch eine Seidenbluse von Patrizia Pepe gekauft. Sie ist schwarz, und weit, und ist eine Bluse - ich glaube das ist das perfekte Kleidungsstück für mich. Und ich bin froh, dass meine neuen Lieblingsteile mal etwas hochwertiger sind. So, jetzt wundert euch nicht, ich werde mir keinen Chihuahua kaufen und pinke Kleider anziehen und euch Bilder von Victoria's Secret Bodylotions zeigen, so eine Bloggerin bin ich nicht. Aber ausnahmsweise wollte ich euch auch mal über so etwas berichten und auf dem Bild ganz frech meine Geschenke zeigen (das sind nicht alle, ich habe mir aber die ausgesucht die auf dem Bild gut miteinander aussehen, hahaha. Ich habe auch noch viele Kerzen bekommen, was irgendwie richtig toll ist, Süßigkeiten, Selbstgemachtes und andere Kleinigkeiten). Shame on me :'-((((((  Am Abend war ich noch ganz kultiviert mit meinen Freundinnen asiatisch essen. Es gab ein Büffet, wir hatten Lachanfälle, und danach hatten alle Bauchweh. Vom Lachen und vom Sushi. Abschließend lässt sich also nur sagen: DANKE. Es war ein richtig schöner Tag und alle Menschen, die dabei waren und an mich gedacht haben, sollen sich gedrückt fühlen. Genauso wie ihr, die mir in den Kommentaren gratuliert haben. :-)


Freitag, 26. September 2014

Kunst und Tango

Ich werde morgen endlich 16!! Uhh!! Ahh!! Aber ehrlich gesagt..bin ich garnicht soo aufgeregt. Ich meine, ich freue mich auf morgen. Aber so richtig aufgeregt, wie ich es früher war, sodass ich aufspringen und Tango tanzen könnte..so aufgeregt bin ich nicht mehr. Ich glaube, wenn man schon "so viele" Geburtstage erlebt hat, ist das normal, oder? Geht es euch genauso?
Weil jemand gefragt hat: Am Mittwoch war ich, wie ihr vielleicht im auftauchenden und dann wieder gelöschten Post schon gelesen habt, mit meiner Klasse in München. Bevor wir frei rumlaufen durften, waren wir in einer Fotoaustellung im Haus der Kunst. Sie hieß "Mise en scène" und ist vom kanadischen Filmkünstler und Fotografen Stan Douglas. Ich möchte euch jetzt nicht mit Einzelheiten langweilen (oder wollt ihr tatsächlich einen Post darüber? Interessiert euch Kunst?), aber es hat mir gut gefallen. Jedenfalls die Bilder. Denn unsere Führung war nunmal, naja, sterbenslangweilig. Sorryyyy. Und wenn dann auch noch langsam der Rücken wehtut, während der Führer über irgendwelche Künstler redet, die Ähnliches gemacht haben, zieht sich das ganze hin wie ein zäher Kaugummi, den du nicht von deinem Schuh bekommst. Ich habe euch aber meine Lieblingsbilder unten..hinge..tan. Ihh, klingt irgendwie falsch. Ich will keinen Ärger bekommen, weil ich diese Fotos benutze, deswegen: Nein, ich möchte nicht die Werke von Stan Douglas als meine ausgeben. Hätten wir das Förmliche auch geklärt. Schaut einfach mal durch und enjoy! 





Samstag, 20. September 2014

Professionell und erwachsen

Uff, das erste Wochenende nach meiner ersten Schulwoche. Und aus meinem letzten Post wisst ihr schon, dass meine Motivation nach dem ersten Tag schon wieder verschwindend gering war. Auf einmal stelle ich mir wieder so wichtige Fragen wie "Ein Ordner oder Hefte?" "In welchem Raum habe ich Physik?" und weiß garnicht, wie ich mit diesem ganzen Stress zurecht kommen soll (schrieb sie und faulenzte schon den gesamten Samstag). Um diese ganzen Termine und wichtigen Daten nicht zu vergessen, habe ich mir jetzt ganz professionell einen Terminkalender besorgt, der ganz professionell schwarz ist und den ich ganz professionell überall mit hinnehme. Ich meine, ich werde OH GOTT DIESE ERKENNTNIS (sehr authentisch bin ich) in genau sieben Tagen 16(!!) und das bedeutet, dass ich dann total erwachsen bin. Über Nacht. Ich meine es Ernst. Neben dem Rezensionenschreiben und gelegentlichem Aushelfen im Blumenladen werde ich dieses Jahr auch noch bei dem Nachmittagsbetreuungsdings von unserer Schule mitmachen, bei dem ich kleinen Kindern, über die ich mich sonst auf dem Schulgang aufrege, helfe (bzw. zwinge) ihr Hausaufgaben zu machen. Wird bestimmt total witzig. He. Und um altbekanntes wiedereinmal heraufzubeschwören (drei lange Wörter hintereinander. Ich Pro.): Das Wetter gefällt mir nicht. Ich habe mich jetzt einfach schon viel zu sehr auf Herbst eingestellt, und jetzt kommt wieder diese nervige Sonne raus. Gestern war ich mit meiner Freundin ein paar Schulsachen besorgen und ich habe im schwarzen Pullover minimal geschwitzt. Davor waren wir noch Indisch essen. Ich habe im Restaurant meine Lederjacke vergessen. Außerdem musste ich schnell wieder nach Hause. Stellt euch also eine verschwitzte, gestresste Meryem vor die durch die Innenstadt mit ihrem Rucksack rennt und die mieseste Laune hat. Ich meine, es war noch nichtmal Zeit für meinen KAFFEE. Und stellt euch meine Freundin vor, die das alles ertragen musste. Aber ich glaube sie verzeiht mir. Zum Abschied sagte sie "geh schlafen" und ich habe meine Lederjacke wiederbekommen. Also alles wieder gut.

Dienstag, 16. September 2014

Fragen an mich

Heute war der erste Schultag. Ich sollte vielleicht ein Vorbild und total motivierend sein, aber die Wahrheit ist, dass ich mit meiner Freundin in der ersten Stunde gesessen bin, ich sie angeschaut und gesagt habe "ich habe jetzt schon keinen Bock mehr". Da wir aber gnädigerweise am ersten Tag noch nichts zu tun haben, habe ich mehr Zeit zum bloggen, juhuhu.
Ich wurde jetzt schon öfter zu irgendwelchen Sachen getaggt und habe mir immer vorgenommen, irgendwann einen Post zu machen und das alles zu beantworten, aber ich habe nie daran gedacht. Aber jetzt ist es so weit, damdamdaam. Ich werde allerdings nur die Fragen beantworten die mir gestellt wurden, alles andere ist mir jetzt zu anstrengend, haha.

Hast du ein Blog-Vorbild?
Hm, nicht wirklich. Aber Michael Buchinger bloggt auch und ich finde, dass wir einen ähnlichen Schreibstil haben, also wahrscheinlich er. Leider bloggt er aber nicht oft genug, cry (eigentlich hasse ich dieses "cry",ugh).
Von wo aus bloggst du am liebsten?
In meinem Zimmer, an meinem Schreibtisch, mit Tee.
Was wäre für dich ein Grund mit dem Bloggen aufzuhören?
Wenn ich gestalkt werden würde oder sowas, zu komische Kommentare, ihr wisst, was ich meine.
Liest du selbst lieber Blogs oder Modemagazine?
Modemagazine, haha.
Welche Serie schaust du am liebsten?
Naja, Gossip Girl. Aber lest euch doch mal diesen Post durch.
Was wird wohl deine nächste größere Anschaffung sein?
Eine Designertasche, Wenn es soweit ist, werde ich schon darüber schreiben, hehe. Oder Doc Martens (Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich die zum Geburtstag bekomme *zinkerzwinker* deswegen warte ich mal noch ab).
Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir aus?
Wenn ich Ferien habe, gibt es keinen typischen Tagesablauf. Während der Schulzeit: Schule, Lernen & Hausaufgaben + Tee, Kaffee, Sport, Bloggen/ was mit Freunden machen & Kaffee trinken..ungefähr so, haha
Was darf nie in deiner Handtasche fehlen?
Handy, Taschentücher, meine Brille, Geldbeutel, das typische eben.
Wohin würdest du gerne einmal reisen?
Ich möchte am liebsten alles von der Welt sehen, aber gerade würde ich gerne mal nach Belgien und eine liebe Freundin treffen, und in irgendein skandinavisches Land.
Hast du einen Lieblings-Onlineshop?
Hm, nö.
Welches ist dein Lieblingsbuch und warum?
Hotel Istanbul von Esmahan Aykol. Das Buch beschreibt für mich perfekt das Lebensgefühl in Istanbul, und als ich es gelesen habe, hatte ich unglaubliches Fernweh. Das Buch, das ich gerade lese, "Garp und wie er die Welt sah" ist aber auch ziemlich gut, und gerade habe ich herausgefunden, dass es einen Film dazu gibt..iinteressant.
Wie lange bloggst du schon?
Seit zwei Jahren.
Der Grund für deinen Blog?
Einen Ort für meinen Schreibdrang schaffen.
Hast du noch Geschwister?
Ich bin Einzelkind und darüber mittlerweile ganz froh, haha.
Was machst du am liebsten in deiner Freizeit?
Bloggen, hehehe.
Dein absolutes Lieblingslied gerade?
Zur Zeit ist mein Musikgeschmack fast noch komischer als sonst, deswegen habe ich zwei Lieblingslieder, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Dolomite Minor - Microphone & Best Coast - When The Sun Don't Shine (Voyager Remix)
Wo kaufst du deine Klamotten?
Unterschiedlich, aber viel H&M.
Gibt es etwas, dass du ändern möchtest?
Nicht mehr so viel bei H&M zu kaufen, sondern in hochwertigere Teile zu investieren, die nicht jeder zweite trägt :-D Außerdem mein Sportprogramm wieder konsequenter durchziehen.
Bist du in einer Beziehung, und wenn ja, wie lange schon?
Nein. (ich musste lachen weil ein einfaches nein so böse klang)
Hast du ein selbstgemachtes Lieblingsfoto? (zeigen!)
Ich mag die Fotos, die ich von Menschen gemacht habe am liebsten, und ich weiß nicht, ob sie einverstanden damit wären, wenn ich die zeige, deswegen ein Bild aus Antalya für euch, das ich auch ganz schön finde.

Wo hast du deinen letzten Urlaub verbracht?
In Antalya.
Was hast du für einen Einrichtungsstil?
Keine Ahnung, haha, Ich mag aber diese Mischung aus alten und neuen Möbelstücken, vielleicht ein bisschen Industrial.
Welches ist dein Lieblingszitat?
Das wechselt bei mir immer, je nach Lebenssituation. Ein Zitat, das wahrscheinlich schon die meisten von euch kennen, ist von Kurt Cobain: "I'd rather be hated for who I am, than loved for who I am not."
Was ist dein Lieblingsteil in deinem Kleiderschrank?
Ich habe mehrere (die mich alle erst seit ein paar Tagen beglücken): Ein Poncho von C&A, ein Hut von H&M (ups..aber hey, ich habe endlich einen Hut gefunden, der nicht ganz so bescheuert an mir aussieht, wuhuhu!), Stiefel von rieker und mein neuer (Schul-)Rucksack von Estarer (es gibt bei Estarer Lederrucksäcke und -taschen ziemlich günstig und die Qualität ist super, also schaut mal vorbei wenn ihr auf der Suche nach etwas seid!)

Ohne welche drei Gegenstände könntest du niemals überleben?
Das erste und einzige das mir eingefallen ist, wäre meine Brille. Mit allem anderen könnte ich mich schon irgendwie abfinden.
Wer ist dein/e Lieblingsblogger/in?
Naja, irgendwie habe ich da nicht wirklich jemanden, weil ich eigentlich alle Blogs die ich lese, gerne mag.
Was ist dein Traumberuf?
Journalistin. Wahrscheinlich freiberuflich.
Was ist dir lieber Süßigkeiten oder Früchte?
Früchte.
Welcher ist dein Lieblingsdisneyfilm?
Oh, das ist schwierig :-D Aber wahrscheinlich die Schöne und das Biest.
Wenn du Rookieblogger einen Tipp geben könntest, welcher wäre das?
Viel Zeit in ein gutes Blogdesign investieren. Nie aufgeben.
Couch Potato oder Sportfreak?
Kommt darauf an, haha. Aber ich hoffe bald werde ich das wieder klar mit Sportfreak beantworten können.
Wenn du für einen Tag eine Berühmtheit sein könntest, wer wäre das?
Alexa Chung.
Wer ist deine Lieblingsfashionista?
Alexa Chung :-D und Sonya Esman.

Donnerstag, 11. September 2014

Abendgedanken

Es ist halb neun abends und ich denke über Dinge nach. Diese Dinge werde ich jetzt mit euch besprechen, ob ihr wollt, oder nicht, MUHAHA. Meine Ferien neigen sich dem Ende zu. Morgen ist der letzte Arbeitstag im Blumenladen, und einerseits bin ich froh, nicht jeden Tag acht Stunden im Laden sitzen zu müssen, andererseits werde ich aber bald diese acht Stunden wieder am Schreibtisch verbringen. Yuhu. Aber eigentlich freue ich mich wieder auf die Schule - und mit Schule meine ich meine Freundinnen wieder regelmäßiger zu sehen und endlich zu erfahren, wie/wer die neue Klasse und die Lehrer sind. Zumindest wer in meiner neuen Klasse ist, das werde ich morgen erfahren. Wenn sie überhaupt so neu ist. Aber da euch das wahrscheinlich herzlich wenig interessiert, wechsle ich jetzt mal das Thema. Morgen ist also der letzte Arbeitstag im Blumenladen. Das bedeutet MONEY MONEY, wenn ich das jetzt mal so ungeniert ausdrücken darf. Rückblickend habe ich mich immer, wenn ich im Laden stand und dachte "ich hab keinen Bock mehr, holt euer verdammtes Schleierkraut doch selber!", damit motiviert, dass ich bald hemmungslos shoppen gehen kann. Hach. Ich bin ziemlich froh diese Erfahrungen in meinem ersten richtigen Job gemacht zu haben, ich habe interessante und nette neue Menschen kennengelernt, versucht mit Kunden von "zu teuer? Dann geh doch zu Rewe und hol dir einen Strauß für zwei Euro!!" (das haben wir natürlich erst gesagt, als die betreffenden Kunden weg waren haha) bis "es ist nur ein Strauß..kein Grund Freudensprünge zu machen.." zurechtzukommen, Letzteres war mit natürlich lieber, auch wenn ich die Euphorie bis jetzt nicht verstehen kann. Auf einmal stehen auch überall in der Wohnung frische Blumen. Woher, woher? Ich habe auch wie geplant mehr über Pflanzen gelernt, ich meine, ich bin immernoch weit davon entfernt, mich in irgendeiner Weise Pflanzenprofi nennen zu können, aber ich arbeite daran. Eines ist mir jedenfalls schon am ersten Tag klar geworden: Ich mag Pflanzen, und mein Zimmer hat bestimmt noch nicht genug herumstehen.

Sonntag, 7. September 2014

Sunday, I'm in love

Oh Sonntag, typischer Sonntag. Man liebt dich, oder man hasst dich. Oder beides. Viel zu spät aufstehen und die Hälfte des Tages verpassen, anschließend ein weiteres Viertel des Tages im Pyjama verbringen. Und wenn man sich dann schließlich irgendwann wirklich aufgerappelt hat und fertig und bereit ist, einen spannenden Tag voller Ereignisse zu erleben, lässt man sich doch wieder auf die Couch plumpsen. Denn es ist Sonntag. Jeder liegt jetzt auf seiner Couch.
Naja, genau das trifft heute und eigentlich jeden Sonntag auf mich zu. Und ihr lügt, wenn es euch nicht genauso geht. Ich für meinen Teil liebe heute mal diesen Sonntag, weil mir nicht wirklich nach Kontakt zu anderen Menschen ist und ich mich sonntags wunderbar mit grünem Tee (oder wie gerade mit Kaffee) in meinem Zimmer verschanzen kann. Das Internet ist eine großartige Möglichkeit, um sonntags die Zeit verstreichen zu lassen, und gerade auf Facebook kann man Sozialfähigkeit imitieren indem man Beiträge liket und so tut, als ob man aktiv am gesellschaftlichen Leben des Umfelds teilnimmt, obwohl man eben gerade im Pyjama grünen Tee trinkt. Ich denke, ich werde nach dem Schreiben dieses Posts eine weitere Staffel von Gossip Girl anfangen, die mir meine Freundin S. ausgeliehen hat, denn nach ein paar Monaten Warten möchte sie die DVDs sicher zurück. Als ich mich gestern mit ihr und einer weiteren Freundin zum Kaffeetrinken getroffen habe (das klingt irgendwie so, als wären wir Damen im besten Alter, die sich über die neue Witt Weiden Kollektion und Apfelkuchenrezepte austauschen), ist das Thema auf diese girly Sendung gefallen und S. war ein wenig empört, als ich verkündete, dass die Serie eigentlich absoluter Schwachsinn ist (so habe ich es nicht gesagt, aber so habe ich es gemeint). Es geht um reiche Leute, ihre Intrigen und ihre "first world problems". Die Serie ist so deep wie ein Kinderplantschbecken. Und trotzdem bleibt man irgendwie daran hängen. Zu Gossip Girl hege ich also eigentlich die gleiche Hassliebe wie zum Sonntag. Und heute ist ein Sonntag, an dem ich beides liebe. Schreibt mir, was ihr sonntags macht. Ob ihr überhaupt irgendetwas macht. Wenn ja, dann komme ich persönlich vorbei und fessle euch an eure Couch, flöße euch literweise Tee und Kaffee ein und lasse euch ein paar Folgen Gossip Girl schauen, damit am heutigen Tage die einzigen für euch interessanten Fragen in eurem Kopf sind, ob Chuck und Blair irgendwann endlich eine glückliche Beziehung führen und ob Serena wieder zum wilden Partygirl mutieren wird. Denn hallo, es ist Sonntag. Bekommt euer Leben auf die Reihe.

Mittwoch, 3. September 2014

Rosen sind unsympathisch

Ich kann gerade nicht richtig schreiben. Normalerweise schreibe ich unter anderem mit meinen beiden Zeigefingern, doch der eine Zeigefinger hat eine tiefe Schnittwunde. Mein Daumen hat auch eine tiefe Schnittwunde. Yuhu. Das kommt daher, dass ich heute im Blumenladen die Stiele von Rosen 'gesäubert', also die Dornen und Blätter entfernt und unten den Stiel schräg abgeschnitten habe, wie man das bei Rosen eben so macht. Heute war es das zweite Mal, dass ich dabei geholfen habe, und deswegen dachte ich, ich wäre jetzt schon sicher. Falsch. Ich war schon fast mit allen Rosen durch, als ich statt in den Stiel der Rose in meinen Daumen eingeschnitten habe. Und das, nachdem die Floristin gesagt hatte: "Das ist ein neues Messer, es ist schärfer als das andere, du musst aufpassen!" Der klassische Vorführeffekt. Ich denke zu stark daran was auf keinen Fall passieren darf - und schon passiert es. Stur wie ich bin, habe ich dann, nachdem mein Daumen dick in Tape eingewickelt wurde, weiter gemacht. Und prompt auch noch in meinen Zeigefinger geschnitten. "Langsam werd' ich SAUER!" habe ich dann zur Floristin gesagt und danach gelacht, aber eigentlich auch nur, damit sie nicht erschrickt, denn eigentlich war ich wirklich sauer. Der Zeigefinger wurde also auch noch eingewickelt und so wandere ich jetzt durch die Weltgeschichte. Obwohl, mittlerweile habe ich das Tape wieder entfernt. Ich hasse den Vorführeffekt. Und ich Rosen finde ich jetzt auch irgendwie unsympathisch. Sonst ist der Ferienjob in diesem Blumenladen bis jetzt aber ziemlich klasse, außer Pflanzenpflege und Saubermachen durfte ich auch schon eigene Gestecke.. stecken (siehe unten). Heute hatte ich ausnahmsweise mal früher aus, sonst muss ich immer bis ca. halb sechs arbeiten und bin danach ziemlich fertig, deswegen kam auch kein Post. Ich hoffe ihr verzeiht mir.




Donnerstag, 28. August 2014

Von Blogger zu Blogger

176 Menschen, die interessiert, was ich schreibe. Wie ich schreibe. Die mir nette Kommentare hinterlassen. Für manche ist das vielleicht nicht viel, wenn man bedenkt, dass es erfolgreichere Blogs mit tausenden Followern gibt, aber für mich ist das eine ganze Menge. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal so weit komme und euch das alles tatsächlich gefällt. Ich weiß noch, wie ich bei 10 Followern, geschweige denn 100 Followern ausgerastet bin. Ich konnte es einfach nicht glauben. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man für das, was man tut, positives Feedback bekommt. Ich weiß noch wie es ist, ganz am Anfang zu stehen, keine Leser, niemand, der deine Posts zu lesen scheint. Das ist hart. Und es ist schwierig, damit umzugehen, dass der Post, an dem man so mühevoll gearbeitet hat, niemanden erreicht. Ich möchte aber, dass ihr wisst, dass Followeranzahlen nicht das wichtigste sind, weil meistens sogar andere Menschen, die nicht eure Follower sind, eure Posts lesen, und wenn ihr noch keinen Traffic auf eurem Blog habt, dann habt einfach Geduld. Lasst nicht nach, gebt euch weiter Mühe mit euren Posts, irgendwann werdet ihr die Menschen erreichen, die so ticken wie ihr, und die werden dann vielleicht auch Follower und schreiben euch Kommentare und ihr bekommt endlich euer langersehntes Feedback.
Nach langen Erklärungen und Ermutigungen komme ich jetzt aber dazu, was ich euch schon von Anfang an sagen wollte: Ich möchte diese Blogs unterstützen. Ich möchte, dass ihr wisst, dass ihr euch an mich wenden könnt wenn ihr Hilfe mit irgendetwas braucht. Ich meine, ich bin kein totaler Profi wie die Blogger mit tausenden Followern die ich vorhin erwähnt habe, aber ich denke, ich kenne mich mit einigen Dingen schon gut aus. Schreibt mir gerne eine E-Mail oder auch einen Kommentar mit eurer Frage. Außerdem haben alle Blogger mit unter 100 Followern ab sofort die Möglichkeit, von mir eine kleine Starthilfe zu bekommen, indem ich nun jede Woche einen anderen Blog in meine Sidebar verlinke. Schreibt mir einfach in die Kommentare, wenn ihr Interesse habt. Als erstes möchte ich euch Selvi und Julia vorstellen, die beide neue Blogger und Leser sind. Schaut doch mal vorbei! Und denkt immer daran: Jeder stand mal ganz am Anfang, und jeder hat für seinen Aufwand und seine Mühe etwas verdient.

Montag, 25. August 2014

Ein Liebesbrief an Antalya

Kreative Überschrift, ich weiß. Und ich weiß, ich sollte aufhören, meine Überschriften zu kommentieren. Aber so bin ich nunmal. Hier kommt also mein kleiner Post zu meiner Reise nach Antalya, und ich dachte ich mache einen, vielleicht etwas längeren Post und quetsche möglichst viele Bilder in Collagen damit ich euch damit nicht zu lange nerve. Denn mal ehrlich, so spannend findet ihr das bestimmt auch nicht. Als erstes: Antalya war heiß. Richtig heiß. Am Tag unseres Fluges nach Hause sollten es 42°C werden. Und vielleicht hätte man die Hitze ja irgendwie ausgehalten, wäre da nicht diese große Luftfeuchtigkeit gewesen. Man konnte kaum atmen, aber irgendwann hat man sich daran auch gewöhnt. Also eine Bitte an euch: Wenn ihr nach Antalya fliegt, dann im Winter (da ist es dann immer noch Mitte 20°C) oder so, aber bloß nicht in den Sommermonaten. Demnach habe ich so viel geschwitzt wie noch nie. Die meiste Zeit des Tages haben wir am Strand entspannt oder waren waren bei Verwandten zu Besuch, drinnen, wo es eine Klimaanlage gab und es sich aushalten ließ. Denn erst am Abend bzw. in der Nacht, wenn die Temperatur ein bisschen absank, konnte man sich die Stadt anschauen. Und wenn man nachts auf die Straßen geht, ist, wie in einem der letzten Posts schon erwähnt, richtig was los: Auf den Straßen sind mehr Menschen unterwegs als in meiner Stadt samstags am Tag, und das unter der Woche. Ich habe richtig tollen Straßenbands zugehört, literweise meinen geliebten schwarzen Tee getrunken, lecker gegessen und einfach den Trubel in der Stadt genossen. Auch auf einem Bazar war ich, und ich denke ich muss euch nicht genau erzählen, wie toll es da ist. Wenn man zum ersten Mal dort ist, wird man beeindruckt sein von den ganzen Gerüchen und Farben. Außer schwarzem Tee habe ich auch zum ersten Mal türkischen Kaffee probiert, den man mit dem italienischen Espresso vergleichen kann (oder auch nicht). Meine Cousine hat mir beigebracht, wie man ihn zubereitet, und mir dann erwartungsvoll eine Tasse gereicht. Skeptisch habe ich einen Schluck genommen, dann meine Augenbrauen hochgezogen und laut "Mmmhh!!" gemacht (nein, ich kann kein türkisch. Ja, ich kann auch so überleben. Ja, ich möchte es unbedingt lernen!!). Sie war richtig überrascht, denn danach hat sie mir verraten, dass sie ihn extra etwas stärker gemacht hat, haha. Mir wurde außerdem beigebracht, Kaffeesatz zu lesen, also falls jemand etwas über seine Zukunft erfahren möchte..Meryem hilft aus! ;-) Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich die Türkei aufs Neue zum Schwärmen gebracht hat und ich einfach nicht genug vom türkischen Lebensgefühl bekommen kann. Antalya, ich komme wieder! - Nur nicht im Sommer.


Samstag, 23. August 2014

Hallo Deutschland, kennst du mich noch?

(..kennt ihr das noch? Echten Hip-Hop?..wieso fällt mir zu jedem Titel ein Songtext ein?!)
Hey, ich bin wieder da! Und einerseits freut mich das, andererseits wäre ich auch noch gerne ein bisschen länger geblieben. Aber so ist das wohl immer mit dem Urlaub. Einen ausführlicheren Reisebericht bekommt ihr im nächsten Post, den diesen möchte ich mehr dazu nutzen um mich zurückzumelden und euch ein paar Updates zu geben. Naja, wo soll ich anfangen? Gerade im Moment ist mir ein bisschen kalt. Aber ich denke das ist normal wenn man bedenkt, dass ich gestern um diese Uhrzeit noch bei 42°C geschwitzt habe. Ist der Sommer hier in Deutschland schon vorbei? Wahrscheinlich. Und das, obwohl wir noch August haben. Am Dienstag beginnt mein Ferienjob im Blumenladen, und ich freue mich irgendwie schon darauf, etwas zu tun und dafür auch belohnt zu werden. Mit diesem (diese Erkenntnis kam mir gerade) wirklichen ersten durch Arbeit selbst verdienten Geld plane ich dann mal wieder so richtig shoppen zu gehen. Ohh jaah. Das mache ich eigentlich nicht so oft, weil ich Onlineshopping bevorzuge. Da tut einem nicht der Rücken weh und man wird nicht so müde und kann sich alles in Ruhe anschauen. Wie ist das bei euch? Die ersten Tage nach dem Urlaub sind immer ganz komisch für mich, weil ich mich dann erst wieder an Deutschland gewöhnen muss. Ich meine, auf einmal reden wieder alle auf deutsch. Und es gibt Brezen. Auf den Straßen wird nicht wie verrückt gehupt. Und es ist kalt. Ganz schön eigenartig. Deswegen schwelge ich dann gerne noch in Gedanken an die schönen Momente zurück und mache es mir in diesen Tagen gemütlich, zu Hause. Die letzten Wochen waren schon spannend genug. Der nächste Post kommt ganz bald, und da werde ich dann präziser. Bis dahin.

Samstag, 9. August 2014

Dies ist kein Abschied, denn..

Nein, ich werde nicht Casper zitieren. Ich höre Casper garnicht.
Aber am Montag werde ich, wie im letzten Post angekündigt, nach Antalya fliegen, und das ist wohl der letzte Post vor meinem Urlaub. Aber dies ist eben kein Abschied, weil ich ja wiederkomme, und dann mit neuem Elan und Bildern und Ideen. So genau weiß ich garnicht, was ich euch mit diesem Post sagen will, ich hatte nur nochmal das Bedürfnis mich zu melden, bevor ich abhaue, hehe. Eigentlich habe ich euch ja schon in meinem letzten Post aufgezählt, auf was ich mich in der Türkei freue, aber es kommt noch etwas dazu, das ich vergessen hatte: Henna. Hennatattoos. Ich finde sie wunderschön. Und dort werde ich mir eines machen lassen, wahrscheinlich über meine beiden Hände und Arme. Ich habe da so viele schöne Bilder gesehen, und in meinen letzten Urlauben habe ich immer nur ganz kleine gemacht, am Fuß zum Beispiel, aber diesmal möchte ich unbedingt etwas größeres. Ich werde ganz genau zusehen und mir dann vielleicht selbst von amazon diese "Hennaspritztüten" bestellen und loslegen. Ihr glaubt garnicht, wie nervös ich bin, übermorgen, dann geht es endlich los und ich kann es einfach nicht erwarten. Jetzt kommt mir hier in Deutschland alles so trist und langweilig vor, weil ich das Meer vor Augen habe und den Strand und die Sonne und naja, das Meer. Morgen wird der Koffer gepackt, ich werde meine wenigen Kleider (ich bin einfach ein absoluter Hosenmensch) die ich habe einpacken, mit denen es sich in der Hitze am besten aushalten lässt. Ich möchte richtig, richtig braun werden, aber für Sonnenschutz ist gesorgt, keine Angst, haha. Und einen Hut werde ich mir in Antalya auch noch besorgen müssen, was sich als schwierig gestalten könnte, da ich keinen Hutkopf habe. Mal sehen. Letztens habe ich einen Sonnenhut hier in Deutschland gesehen der mir eigentlich ganz gut stand, aber der war mir dann doch ein bisschen zu groß und Hollywood. Ich zähle die Stunden bis zum Abflug und überlege was ich mit mir anfangen kann. Naja, ein paar Minuten habe ich ja jetzt in diesen Post investiert, der eigentlich auch "Fernweh - Teil 2" heißen könnte. Bevor ich aufhöre, möchte ich euch noch eine Band ans Herz legen: Warpaint. Ich höre sie gerade und sie sind irgendwie so schön verträumt, das passt gerade zu meiner Stimmung. Das wars mit diesem Post, ich habe eigentlich nur ganz genau aufgeschrieben, was mir durch den Kopf geht. Genau das. Das Bloggen macht mir zur Zeit wirklich Spaß, deswegen ist das jetzt ein bisschen schwer, aber..bis bald!

Donnerstag, 7. August 2014

Fernweh

Fragt nicht, wieso ich auf einmal mein Gesicht gezeigt habe. Ich weiß es selbst nicht so genau. Vielleicht, weil ich das ganze auf meinem Blog ein bisschen persönlicher machen wollte, damit ihr wisst, wer denn diese Texte hier schreibt. Eure Kommentare bestärken mich in letzter Zeit wirklich sehr, es freut mich zu lesen, dass ich euch zum Lachen bringe oder meine Texte euch "sympathisch" sind, denn genau das wollte ich erreichen. Es gibt nichts schöneres als zu wissen, dass das was dich glücklich macht, auch andere glücklich macht. Danke!
Am 11. August fliege ich in die Türkei, nach Antalya, und ich freue mich unglaublich darauf. Ich vermisse es, salziges Meer zu riechen und nichts anderes zu tun als auf der Liege zu entspannen. Das einzige, das mich ein bisschen beunruhigt, ist die Hitze dort, die wirklich extrem drückend sein soll - schlaflose Nächte garantiert. Aber mit einer Klimaanlage in der Ferienwohnung sollte man das doch aushalten können, oder?..Naja, hoffentlich. Ich werde euch nach dem Urlaub natürlich berichten. Ich komme am 22. August zurück, und ich kann nicht versprechen, dass in der Zwischenzeit Posts kommen..ich weiß nicht so genau, ob ich das mit dem automatischen Veröffentlichen hinbekomme. Ihr werdet das dann schon mitbekommen, haha. Anders als letztes Jahr in Istanbul, wird das voraussichtlich (okay eigentlich sicher) ein Strandurlaub werden, denn bei dieser Hitze kann man nicht wirklich etwas anderes machen als rumzuliegen und sich im Meer abzukühlen. Außer vielleicht abends, wenn die Luft nicht mehr so drückend ist. Das ist auch so eine Sache, die mich an der Türkei fasziniert: Wenn man abends auf die Straße geht, trifft man garantiert Leute. Nicht nur irgendwelche Menschen die Party machen wollen. Auch Kinder, alte Menschen, ganze Familien sind noch auf der Straße, unterhalten sich, trinken im Café an der Ecke noch einen Çay. Darauf freue ich mich schon. Und natürlich auf das Essen, hahaha. Nein im Ernst, ich freue mich auf frische Feigen und Melonen vom Markt, auf das lecker gewürzte Fleisch in all seinen Variationen, Mantı (das sind sozusagen türkische Tortellini), auf den Tee und die süßen und herzhaften Gebäcke...okay stop, jetzt habe ich Hunger bekommen. Ihr dann wahrscheinlich auch. Sorry. Wart ihr vielleicht auch schonmal in der Türkei und habt dort irgendeine kulinarische Entdeckung gemacht?

Dienstag, 5. August 2014

Es ist, wonach es aussieht

Ich liebe das Bloggen. Ich liebe Schreiben, Sarkasmus, eine korrekte Grammatik und Rechtschreibung. Ich liebe die Übergangsjahreszeiten: Herbst und Frühling. Ich liebe alte Dinge: Möbel, Mode, Musik, Menschen,..etc. Ich liebe den Gesichtsausdruck von Menschen, die wirklich begeistert von einer Sache sind. Ich liebe gute Bands und wenn jemand gut Gitarre spielen kann (da bekomme ich direkt Gänsehaut). Ich liebe es, fremde Kulturen und vor allem ihre Essgewohnheiten zu entdecken. Ich liebe gutes Essen. Ich liebe Backen. Ich liebe gute Bücher. Ich liebe (grünen, schwarzen) Tee und Kaffee. Ich liebe die Farben Schwarz und Weiß, die eigentlich keine Farben sind. Ich liebe Hüte (an anderen, denn mir stehen sie nicht). Ich liebe verrückte und komische Lachen (das macht für mich einen Menschen gleich sympathisch). Ich liebe tolle Parfums. Ich liebe Tiere (so banal das auch klingt). Ich liebe Kichererbsen, und alles, was man aus ihnen machen kann. Ich liebe Duftkerzen und Räucherstäbchen im Winter. Ich liebe es, lange allein, nur mit meinem Hund, spazieren zu gehen. Ich liebe Ordnung (bin aber unordentlich). Ich liebe Sonnenuntergänge, die Luft nach einem Regen und den Wind. Ich liebe richtig heftige Weltuntergangsgewitter. Ich liebe französische Filme. Ich liebe unerwartete Wendungen. Mein Musikgeschmack ist kompliziert und komisch. Mir fällt es manchmal schwer, meine Gefühle zu zeigen. Ich würde alles für meine Freunde tun. Ich bin ziemlich harmoniebedürftig. Mich interessiert alles, dass mit Horror und Grusel zu tun hat. Ich liebe das Grazile an typischen französischen Frauen. Meine Stilvorbilder sind unter anderen Alexa Chung und Sonya Esman. Ich liebe es durch tumblr-Blogs zu scrollen, habe aber keinen eigenen. Ich hasse Auto fahren, weil ich eine Reisekrankheit habe. Ich hasse Intoleranz. Ich hasse falsche Menschen. Ich hasse es, wenn Intelligenz an schulischen Leistungen gemessen wird. Ich kann ziemlich spontan sein. Ich bin ehrgeizig. Ich habe eine laute Stimme. Ich bin ein Mischmasch (mein Vater ist Türke, meine Mutter ist Deutsche). Ich möchte später als Journalistin irgendetwas bewegen. Ich hasse Schwitzen. Ich hasse Füße über alles, sogar meine eigenen. Ich liebe es, wenn Menschen sich nicht verbiegen lassen und zu ihrer Einzigartigkeit stehen. Ich bin kreativ. Ich bin mit einer Nudel befreundet (*klick*). Ich liebe den Humor von Michael Buchinger. Ich bin sehr direkt und ehrlich. Ich könnte mich über alles mögliche aufregen. Ich bin ein Realist. Ich mag Pflanzen. Ich hasse Kitsch.
Ich bin Meryem (Mery-em). Ich bin choconistin.



Donnerstag, 31. Juli 2014

Große Ferien, große Pläne

Kaum haben die Ferien angefangen, habe ich einen Anruf bekommen: Ab dem 25. August habe ich einen Ferienjob bei dem Blumenladen um die Ecke. Ich freue mich schon sehr darauf nach meinem Urlaub Erfahrungen sammeln zu können und vielleicht ein bisschen mehr über Pflanzen zu lernen, die mich, wir ihr in einem meiner letzten Posts schon gelesen habt, zur Zeit sehr interessieren. Ich finde, dass die großen Ferien eine tolle Möglichkeit sind, um Projekte, die man schon länger im Kopf hatte, endlich zu verwirklichen. Denn obwohl ich keine Schule habe, möchte ich Dinge lernen, für die ich normalerweise keine Zeit hätte. Dazu zählt beispielsweise auch, mich mehr über Politik zu informieren. Ich werde im September 16 Jahre alt, und mir wird immer mehr klar, dass ich schon "sehr weit" bin, dass das Abitur vor der Tür steht, ich bald meinen Führerschein machen kann, selbstständiger und erwachsener werden muss. Und wenn ich endlich volljährig bin, heißt das auch, dass ich wählen gehen kann, was ich auch unbedingt tun will. Ab dem nächsten Jahr werde ich auch in der Schule mehr über Politik lernen, worauf ich mich ehrlich gesagt sehr freue, denn ich finde, dass ich die Zeit bis zu meinem 18. Geburtstag nutzen sollte, um mehr über die Politik unseres Landes und auch anderer Länder zu lernen und mir selbst eine Meinung zu bilden und mitreden zu können. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich als Journalistin mit Politik auskennen sollte. ;-) Welche Projekte habt ihr für diesen Sommer?

Dienstag, 29. Juli 2014

Katzen trinken Milch

Ich habe auch endlich Ferien!! Sechs Wochen Freiheit, ich bin so glücklich! Der Ferienbeginn war auch mehr als genial, denn mein Zeugnis war besser als erwartet und ich bin mit meinen Freunden auf ein kleines "Festival" gegangen, dass für die Schüler meiner Stadt bestimmt war, auf dem wir viel Spaß hatten, es haben tolle Bands gespielt (auch wenn ich, glaube ich, von meiner Gruppe die einzige war, die sie super fand..siehe "Moi", mein Musikgeschmack ist eben etwas eigen hehe). An den Eingängen wurden die Taschen auf Hochprozentiges kontrolliert, drinnen wurde aber Bier ausgeschenkt. An sich ist das vielleicht nicht so schlimm - schlimm finde ich es nur, wenn einige nur dort hingehen, um zu trinken und garnichts mehr mitzubekommen. Ich meine, kann man denn nicht Spaß haben, ohne zu trinken? Ich und meine Freunde haben das jedenfalls geschafft. Und als dann neben mir ein Junge anfing zu würgen, irgendwelche Menschen rumkreischten und sich in die Arme fielen und uns zwei Jungs ansprachen die behaupteten, von der Zeitung zu sein (Ich: "Geht weg, ich will die Musik hören.NEIN,GEHT WEG" Sie waren übrigens nicht aufdringlich und wollten unser Alter wissen, weil sie sagten, dass sie für die Zeitung den Altersdurchschnitt herausfinden wollen. Deswegen weiß ich nicht genau, ob sie vielleicht wirklich die Wahrheit gesagt haben und ich unnötig so böse geworden bin hahaha) wurde es mir auch zu bunt und ich bin abgehauen. Also, wenn ihr in meinem Alter seid: Verratet mir, was ihr davon haltet. Kann ja nicht sein, dass ich die einzige Vernünftige bin, oder?
..oder?!

Samstag, 26. Juli 2014

Smells like the only Nirvana song you know

Letztens war ich mit meiner Freundin bei H&M. Sie sind natürlich gerade im SSV, alles günstig, und da war sogar ein Aufsteller mit Tops für zwei oder drei Euro. Obwohl ich nicht die Absicht hatte, etwas zu kaufen, habe ich mal durchgeschaut - ich meine, zwei oder drei Euro - und was ich entdeckt habe hat mich wirklich wütend gemacht. Ich bin herumgewirbelt und habe (vielleicht etwas zu laut) meiner Freundin zugerufen: "SCHAU DIR DAS MAL AN! DAS GEHT DOCH NICHT! DAS IST EINE BELEIDIGUNG!" und als sie zu mir kam war sie vielleicht nicht ganz so wütend wie ich, konnte mich aber verstehen. Da hing dieses kleine Stück Stoff, das ich schon garnicht mehr als Crop Top bezeichnen würde, hauteng, und vorne drauf das Bandlogo von Nirvana. In pink. Welches Mädchen, das so ein Top kauft, kennt denn Nirvana, geschweige denn hört Nirvana?! (Es tut mir an dieser Stelle Leid, wenn du das Top gekauft hast und Nirvana hörst lol) Überhaupt gibt es bei H&M immer mal wieder Bandshirts, beispielsweise auch von Iron Maiden, und die Mädchen, die diese Shirts kaufen, haben keine Ahnung, wer sie sind. Vielleicht verstehen jetzt manche nicht, was ich so schlimm daran finde, aber ich will es euch erklären. Wenn wir das Nirvana-Shirt als Beispiel nehmen: Ich mag Nirvana, ich höre Nirvana, ich kann einige Lieder von Nirvana auswendig. Nirvana gehört zu meinen Lieblingsbands. Wenn ich mir ein Bandshirt kaufe, möchte ich diese Begeisterung damit ausdrücken. Wenn ich dann ein Mädchen sehe, das das Shirt trägt, einfach nur weil es irgendwie jeder macht, macht mich das wütend, weil ich ehrlich gesagt Angst habe, auch so abgestempelt zu werden. Und auf H&M bin ich einfach sauer, weil sie aus den Bands eine Marke machen. Ich glaube kaum, dass Kurt Cobain gerne hautenge Crop Tops mit seinem Bandlogo in pink darauf gesehen hätte. So, das war jetzt mein von Hass erfüllter Post für heute, nachdem der letzte so glücklich war. Das muss auch mal sein. Schreibt mir bitte in die Kommentare, was ihr darüber denkt, das interessiert mich sehr.


Samstag, 19. Juli 2014

Bisschen Pflanzen, bisschen Enthusiasmus

Das hier ist mein 200er Post! Applaus, Applaus! Wisst ihr, ich komme mir gerade so cool vor, weil ich hier mit meinem grünen Tee in meinem Zimmer sitze und blogge. Zu meiner Mutter habe ich gesagt "ich geh dann mal ein bisschen was arbeiten", weil ich auch noch vor habe, eine weitere Rezension zu schreiben. Ach, es ist schön, wie sich alles so entwickelt hat (wie ihr an diesem Satz vielleicht erkennen könnt ist meine Laune mit der Temperatur gestiegen). Heute Abend werde ich mit meiner Freundin bei einer Freundin (..öh) übernachten und wir werden Paranormal Activity anschauen weil das schon eine Tradition geworden ist und ich bin gerade einfach happy und freu mich auf den Tag und füttere euch mit unnötigen Infos YUHU! (den kursiv geschriebenen Text wollte ich eigentlich löschen, aber weil ich gerade wirklich so aufgedreht und enthusiastisch bin kam mir das so vor, als würde ich etwas vor euch verbergen. Das bin ich eben gerade, deal with it) Ich habe mir in den letzten Tagen Pflanzen gekauft. Einen Kaktus. Und eine Venusfliegenfalle. Einfach, weil sie mich so angelächelt haben und ich zur Zeit von Pflanzen fasziniert bin, so merkwürdig das auch klingt. Das mit dem Kaktus war so: Wir waren im Baumarkt, haben nach einem Verlängerungskabel oder sowas gesucht (das ich dann tragen durfte..ich weiß garnicht mehr so genau, wieso) und dann habe ich meine Eltern gezwungen, in den Gartenabteil zu gehen, indem ich einfach mit dem Kabel weggelaufen bin (ungefähr..so). Meine Mutter mag Blumen und Pflanzen und wenn die Sonne scheint, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass sie den ganzen Tag im Garten rumfuchtelt. Deswegen ist meine Faszination bei ihr auf Verständnis gestoßen. Als ich dann aber vor den Kakteen stehenblieb und sich meine Augen vor Begeisterung weiteten, war sie glaube ich ein wenig enttäuscht. Sie stand ungefähr drei Meter weiter neben einem Normalo-Grünpflanzen-Ding und sagte, dass die doch viel besser in die leere Vase in meinem Zimmer passen würde. Ich blieb aber hart und jetzt steht der Kaktus in meinem Zimmer, ENDE! Übrigens heißt der Kaktus Doris. Bitte keine weiteren Fragen. Ich weiß nicht mehr, ob es am gleichen Tag war, aber wir (wieder ich und meine Mutter hehe) standen casually bei Rewe an der Kasse, neben uns ein Tisch/Podest/Aufsteller/wienenntmandas mit Pflanzen, auch Venusfliegenfallen. Da habe ich eine Pflanze mitgenommen. Ich glaube aber, dass sie nicht mehr so ganz lebt, ich habe sie mit einer Fliege gefüttert und sie ist auch zugeschnappt, aber irgendwie hat sich das "Maul" wieder geöffnet und sie ist bis jetzt noch da drin und unverdaut. Wenn ihr euch damit auskennt, könnt ihr mir wieder gerne Tipps geben. Ich hoffe ihr habt heute auch so einen tollen Tag wie ich und wenn nicht, hoffe ich, dass euch dieser Post zum lachen gebracht hat, he (aus Protest kein weiteres he angehängt, uhuhu).



Sonntag, 13. Juli 2014

Ganz frei verändert

Es ist Notenschluss!! *aufbodenlegundniemehraufsteh* Es ist wieder geschafft, ein weiteres Schuljahr ist an mir vorbeigezogen, und jetzt nur noch knapp zwei Wochen, dann sind auch endlich Ferien. Und das heißt mehr Zeit für meinen Blog. Aber ich fahre auch ein paar Tage in den Urlaub, also da dann wohl nicht, hehe. Ich habe überlegt, in den Wochen, in denen ich da bin, einen Ferienjob anzunehmen. Nur leider habe ich keine Ahnung, wie ich das anstellen soll, die Anzeigen in der Zeitung schaue ich natürlich jeden Tag durch und im Internet habe ich auch nichts Passendes gefunden. Vielleicht sollte ich einfach beim Kindergarten um die Ecke nachfragen..hm, ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten! Wenn ihr irgendwelche Tipps habt, schreibt sie ruhig in die Kommentare.
Weitere unnötige Information: Ich war gestern beim Frisör! Und für meine Verhältnisse sind meine Haare ziemlich kurz geworden. Aber es gefällt mir richtig gut. Als meine Freundin mich gefragt hat, wie ich mich denn jetzt mit kürzeren Haaren fühle, habe ich gesagt "ich fühle mich so Alexa Chung" - ich denke, damit ist alles gesagt. Diesen mehr oder weniger spontanen Einfall, meine Haare abzuschneiden, hatte ich, weil ich alle paar Monate etwas neues brauche. An mir selbst. Irgendeine kleine Veränderung. Beispielsweise habe ich mal meine Haare dunkler gefärbt (was nicht so ganz geklappt hat, ich wollte ein dunkleres braun als ich es normalerweise habe, aber sie wurden..rostfarben?) und letztens habe ich ernsthaft über ein Septum-Piercing nachgedacht. Könnt ihr euch den Gesichtsausdruck meiner Eltern vorstellen? Er war so ungefähr "Okay jetzt dreht sie endgültig durch". Und mittlerweile ist diese Idee auch schon wieder aus meinen Kopf, haha..schön finde ich sie trotzdem, wenn sie filigran sind, und sie stehen auch nicht jedem. Mir wahrscheinlich auch nicht, IST JA AUCH EGAL. Wollt ihr wieder eine Moral von der Geschicht'? Hier kommt sie, yuhu: Kleine Veränderungen sind gut, große Veränderungen sind auch gut - Veränderungen sind gut. Aber trotz aller Veränderungen sollte man immer sich selbst treu bleiben und sich nie, nie, niee verstellen. Bleib du selbst, wer auch immer das gerade liest, bleib du selbst und sei stolz auf dich. (Schnulziges Ende - Check.)
Okay, eins muss ich noch hinzufügen: Ich habe mal einen kleinen Text/Gedicht/willkürliche Anreihung von Wörtern geschrieben, der jetzt irgendwie passt:
Wie sie hetzten
Nicht suchend,aber
Auch nicht findend
Gefangen darin, frei zu sein
Anders
Aber so gleich
Es würde mich sehr interessieren, was ihr davon haltet, also schreibt mir auch das gerne in die Kommentare. Das wars jetzt echt. Auf Wiedersehen.