Samstag, 22. August 2015

Orte*Kölle alaaf!

Wie schon in einem meiner letzten Posts angekündigt, habe ich ein paar Tage in Köln verbracht. Und Köln war für mich genau so, wie ich es mir vorgestellt habe: Die Menschen waren unglaublich nett und offen, es waren viele verschiedene Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Kulturen anzutreffen und - man kann gut shoppen. Was ich auch getan habe. Ich war auch - und jetzt hasst mich bitte nicht - im Primark. Ich habe davor noch nie einen Blick in einen Primark geworfen und werde es wohl auch nicht mehr tun - überall riecht es nach Plastik, die Leute sind hektisch, die Qualität ist schlecht. Mal ganz abgesehen von den vielen Kontroversen, die es um Primark gibt. Aber darum soll es in diesem Post nicht gehen. Wir hatten eigentlich nur einen Tag in Köln - am ersten Tag kamen wir erst, nach langer Fahrt, am späten Nachmittag an, und am letzten Tag sind wir gleich nach dem Frühstück losgefahren. Deswegen stand am zweiten Tag eine Stadtführung von einem Einheimischen, meinem Cousin, auf dem Programm. Unser Hotel war ziemlich nah am Dom und somit auch an der Stadtmitte, deswegen haben wir ein bisschen Kulturinteresse vorgegaukelt und haben uns (3 Minuten lang) den Dom, auch von innen, angesehen, und sind danach die verschiedenen Geschäfte, die uns interessiert haben, in der Stadtmitte abgeklappert. Der letzte Stop war Primark, und danach war mir irgendwie schlecht (wegen dem erwähnten Geruch) und wir haben in einem türkischen Restaurant eine Kleinigkeit gegessen. Okay..eine grooße Kleinigkeit. Ich hatte das Gefühl, danach nur noch rollen zu können. Aber für den Geschmack hat es sich gelohnt (wen es interessiert: Ich habe saç kavurma gegessen; das ist Lammfleisch, das mit Gemüse in einer türkischen Pfanne serviert wird). Wir sind dann also zur Kölner Seilbahn gerollt, die uns auf die andere Rheinseite gebracht hat. Dort sind wir durch den Rheinpark spaziert und dann über eine Brücke (hat sie einen Namen upps), an welcher Tausende von verliebten Pärchen ihre Liebe durch Vorhängeschlösser (und Fahrradschlösser...?) zur Schau stellen mussten wieder auf die Domseite gelangt.
Dieser Tag war eigentlich nur ein kurzer Einblick in das Leben in Köln - und genau deswegen will ich wiederkommen und vorallem auch die Seitenstraßen ein bisschen mehr erkunden (ich habe auch von einem Plattenladen gehört, aber dafür war leider keine Zeit mehr, nooo). Und wenn es soweit ist, seid ihr dabei!



Sonntag, 16. August 2015

Musik*Meine Leidensgeschichte zu neuen Platten

Bei "Der Blog & Ich" könnt ihr lesen, dass mich alte Dinge faszinieren. Vorallem auch ältere Musik gefällt mir sehr. Als mir meine Mutter dann ihren alten Plattenspieler überlassen hat, war das für mich der Startschuss, um Platten zu sammeln. Ich bin keine Expertin, und ich würde nie 80 Euro für eine Platte ausgeben, nur weil es ein "Liebhaberstück" ist - ich kaufe mir nur Platten, die meinem Musikgeschmack entsprechen, von Bands, Sängern, Gruppen, die ich mag. Einfach nur aus Gefallen an dem Klang einer Platte auf meinem Plattenspieler. Leider sind meiner Mutter viele ihrer Platten abhanden gekommen, und mein Vater hatte auch nur eine Platte für mich, von den Beatles."Paperbag Writer" auf der einen Seite und "Rain" auf der anderen Seite. Ich habe mich darüber gefreut, aber für viele Monate hatte ich einfach keine anderen Platten, die ich hören konnte. Viele Künstler veröffentlichen ihre Musik ja heute auch noch als Vinyls - aber irgendwie ist das nicht das, was ich will. Ich möchte alte, benutze Platten finden, mit Geschichte. Und wenn ich mir eine neue Platte kaufe, muss sie mir schon richtig gut gefallen. Leider gibt es in meiner Stadt keinen Plattenladen - was mich ziemlich aufregt, aber ohne Nachfrage eröffnet ja auch niemand so einen Laden - und so war meine einzige Möglichkeit, zu Müller, MediaMarkt etc. zu gehen und mir neue Platten zu kaufen. Was ich nicht getan habe. Stattdessen habe ich abgewartet - und letzte Woche kam dann der lang ersehnte Moment (wie dramatisch). Ich war mit meiner Familie und Freunden in München (dazu auch ein Post...?) und wir sind durch irgendwelche Seitengassen gegangen, als ich "Docks's CD Börse" entdeckt habe. Neben CDs, DVDs und Blu-rays gab es dort auch - tadaa- Schallplatten. Ich hätte wahrscheinlich den halben Ladenbestand mitnehmen können, aber 1. hatte ich nicht so viel Geld dabei und 2. wollte ich die anderen nicht warten lassen. Deswegen sind es am Ende zwei Platten geworden, aber besser als nichts!


Sinead O'Connor - My Special Child "My Special Child" - die Single zur Kampagne "The Simple Truth", die sich für kurdische Flüchtlinge einsetzt, mit einer bisher noch nicht veröffentlichten Liveversion von "Nothing Compares 2 U" als B-Seite, ein Song, den Sinead für ihren verstorbenen 3-jährigen Sohn Jake geschrieben hat. Dieses Lied war der Grund, wieso die Platte unbedingt mit musste; im Video zu "Nothing Compares 2 U" weint Sinead vor der Kamera (und das ist keine Schauspielerei, Miley...) und der Song ist einfach so schön und traurig, das er auch mich zum Weinen bringen kann. Und ich bekomme Gänsehaut des Todes.
Eurythmics - Revenge "Missionary Man", "Thorn In My Side", "When Tomorrow Comes", "The Last Time" und "The Miracle Of Love" auf der A-Seite, "Let's Go!", "Take Your Pain Away", "A Little Of You", "In This Town" und "I Remember You" auf der B-Seite. Dank meiner Mutter bin ich mit Liedern von Eurythmics aufgewachsen und die Stimme von Annie Lennox weckt in mir schlicht und einfach Glücksgefühle.

Genauso wie ich keine Plattenexpertin bin, kann ich generell auch nicht behaupten, eine Musikexpertin zu sein. Aber ich mag Musik und höre viel Musik, und, abhängig von meiner Laune, auch viele verschiedene Genres. Deswegen werden ab und an Posts zum Thema Musik kommen; ob ich auf einem Konzert war oder wieder neue Platten eingetrudelt sind. Ich hoffe, das gefällt euch. Wenn ihr selbst Platten sammelt, lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, ob ihr irgendwelche Websites kennt, die Platten verkaufen, und ob ihr sonst irgendwelche Tipps habt.

Donnerstag, 13. August 2015

Wurzeln und die Resonanz

So, back to the roots, Kinders. Heute gibt es mal wieder nur Geschreibe, denn damit will ich auf keinen Fall aufhören. Gefallen euch die Posts mit eher neueren Themen bisher? Ich denke, dass ich mir mit dieser kleinen Änderung einfach ein bisschen mehr Freiraum geschaffen habe, um mehr ich in diesen Blog einfließen zu lassen. Mehr Persönlichkeit, ya know (Anglizismen-Alarm heute uiuiui). Denn ich bin nunmal nicht nur die leicht zu viel denkende choconistin, die sich dann entweder mit ihren Texten über alles mögliche (und am meisten über sich selbst) lustig macht, oder ganz ernst ist und sich beklagt und kritisiert. Ich bin auch die Menschen, die ich interessant finde, die Orte, die ich besuche, die Musik die ich höre. Ich möchte euch auch visuell mehr bieten und meinen Posts Fotos hinzufügen, wenn es passt, denn ich fotografiere tatsächlich sehr gerne, zwar eher weniger professionell, aber eben gerne. Es freut mich vorallem, dass euch das Interview mit Elena gefallen hat, denn diese Idee hatte ich schon sehr lange, war mir aber noch nicht so sicher, wie das ablaufen würde. Ich glaube ich werde dem nächsten Interview auch ein paar ernstere Fragen hinzufügen, was irgendwie meiner ursprünglichen Idee widerspricht, jedem die gleichen Fragen zu stellen, aber wir sind ja noch am Anfang, oder? Außerdem hatte sich das in den Kommentaren "Zahnrad aus Fleisch" gewünscht. Und das habe ich jetzt nur erwähnt, weil ich den Namen so genial finde. So semi-aggressiv. Ich bin mir garnicht sicher, ob mich Zahnrad aus Fleisch nicht nur mit seinem Kommentar ärgern wollte. Aber nein, ich denke das war einfach nur konstruktive Kritik (oder? Oder?). Mein Reisebericht aus Österreich war dann auch mal wieder eher unkonventionell. Ich habe euch einfach genau das erzählt, was ich während des Trips gedacht und gefühlt habe. Ich glaube, das ist am ehrlichsten und witzigsten, und es hat euch anscheinend auch gefallen. Also freut euch auf weitere Berichte ähnlicher Art (z.B. aus Köln...da war ich nämlich die letzten drei Tage mhm mhm) Aber ich denke bisher habt ihr das insgesamt alles ganz positiv angemommen (oder hingenommen) und ich werde weitermachen und noch ein bisschen herumexperimentieren. So, kurze Erklärungen, kurze Resonanzenauswertung, kurzes Schreiben. Das wars dann diesmal schon. Tschus!

Freitag, 7. August 2015

Orte*Bergluft in Österreich

Ich habe gleich zu Anfang der Ferien ein paar Tage in Österreich verbracht, wo mein Onkel auf einer Berghütte seinen Geburtstag gefeiert hat. Es war eigentlich das erste Mal für mich, dass ich "Bergurlaub" gemacht habe. Meine Eltern und ich sind eher so Strand, Großstädte, flacher Boden und Entspanung. Es hat mir aber sehr gut gefallen - die Häuser waren irgendwie niedlich, das Essen war lecker und die Aussicht von oben war wirklich beeindruckend. Dieser kleine Ausflug hat mir auf irgendeine Weise bewusst gemacht, wie klein wir als Individuen eigentlich sind, wenn man da in Angesicht von riesigen Bergen steht - und dass ich wärmere Kleidung hätte mitnehmen sollen, ich war natürlich sofort erkältet. Dabei war es im Tal noch ziemlich warm - am ersten Abend konnte ich mit meiner Cousine im Jacuzzi den Sonnenuntergang bewundern (nachdem ich mir von meiner Tante einen Badeanzug geliehen hatte, weil ich zu Hause nicht wirklich einen Bikini bei Bergen im Kopf hatte). Aber als wir dann mit der Gondel oben ankamen, ging auf einmal ziemlicher Wind (was heißt auf einmal...ganz so unvorbereitet war ich nicht, das hatte ich schon irgendwie erwartet) und ich musste meine Windjacke rauskramen. Aber nach einigen Tees und einer riesigen Portion Käsespätzle ging es dann wieder, haha.
Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, nochmal Bergurlaub zu machen, für ein paar Tage, in völliger Einsamkeit...mit wärmerer Kleidung und Bikini, für alle Fälle. Zum Schluss wollte ich euch noch fragen, ob euch solche "Reiseberichte" überhaupt interessieren - ich mache es wie immer auf meine Weise und nicht überprofessionell, weil ich das langweilig fände, aber ich möchte euch einfach mitteilen, wie meine persönlichen Eindrücke waren. Nächste Woche fahre ich zum Beispiel für ein paar Tage nach Köln. Teilt mir das gerne irgendwie mit!







Sonntag, 2. August 2015

angechoct*Elena Peter

In meinem letzten Post konntet ihr vielleicht schon grob meine Pläne erahnen, und das hier ist der erste Post mit einem neueren Thema. Ich hatte schon lange überlegt, interessante Menschen zu interviewen, ob sie bekannt sind, oder nicht. Alle bekommen die gleichen Fragen gestellt, die ihr unten lesen könnt.
Als erstes habe ich Elena Peter angeschrieben. Elena ging auf meine Schule (sie hat dieses Jahr Abi gemacht, Glückwunsch Eli!). Wir haben uns kennengelernt, als wir beide im Büchereidienst mitgeholfen haben (ich werde jetzt nicht erläutern, was das genau ist, denn das wäre ungefähr so interessant wie Weißbrot), und sie war immer super nett zu mir. Als ich dann erfahren habe, dass sie modelt, und das auch ziemlich erfolgreich (Auf dem Laufsteg für Calvin Klein, Gucci, Prada, Fendi, Versace...) habe ich mich unglaublich für sie gefreut. Ich komme nicht aus der größten Stadt, deswegen war das für mich irgendwie unglaublich (obwohl, Heidi Klum kommt ja aus Bergisch Gladbach...auch nicht so das New York der deutschen Städte).
"Was mich wohl am meisten geprägt hat waren meine Familie und meine Freunde. Meine Familie hat mich schon immer überall unterstützt, egal was ich gemacht habe. Meine beste Freundin kenne ich schon seit ich drei Jahre alt war und mit meinem Freund bin ich mittlerweile auch schon 4 Jahre zusammen. Ich bin ganz normal zur Schule gegangen mit dem Ziel das Abitur zu machen, was ich letztendlich auch (endlich!) erreicht habe. Letztes Jahr war ich dann mit meinen Freunden in München beim Shoppen und wurde angesprochen, von meiner jetzigen Agentur in München, ob ich denn Interesse hätte zu modeln. Kurze Zeit später war ich dann auf meinem ersten Casting und im September bin ich nach New York geflogen. Dort habe ich 10 Tage für Calvin Klein gearbeitet und durfte dann die Show eröffnen. Das war wirklich ein unglaubliches Erlebnis! Von da aus bin ich nach Mailand und Paris und habe während der Abizeit noch ein paar Jobs gemacht, aber die Schule war schon genug! Und jetzt will ich weiter modeln und nochmal mein Glück versuchen."

Auf was freust du dich heute?
Heute werde ich mit dem Fahrrad losfahren, zusammen mit meinem Freund, und das schöne Wetter genießen - darauf freue ich mich und auf ein Eis, das wir dann noch essen könnten.

Wenn dein Leben ein Film wäre - was wäre der Soundtrack?
Der Soundtrack meines Lebens wäre wohl "Let it be" von den Beatles. Oft ist man so unglücklich, weil etwas nicht so klappt, wie man es sich gedacht hat, aber eigentlich soll es einfach genau so sein. Das ist dann Schicksal.

(Ein) Musiker, den / die wenige kennen, den / die du aber liebst?
Christophe Maé! War es jedenfalls früher immer. Jetzt höre ich eigentlich eher bekannte Musik!

Ein süßes Kinderfoto und die Geschichte dahinter?
Als Kind hatte ich immer keine Haare und deshalb hat meine Mama mit ständig Hüte aufgesetzt. Auf diesem Bild zeigt sich doch eindeutig "das Model" in mir!



Gibt es etwas, für das du dich in deiner Vergangenheit schämst?
Letztes Jahr habe ich mal aus Versehen einen BH geklaut. Ich habe bei einer Show die Tüten verwechselt von mir und einem anderen Mädchen und da war ihr BH drin! Ich weiß aber garnicht mehr, wie sie aussah...

Eine komische Eigenart, die man von dir nicht erwartet hätte?
Eine Eigenart von mir ist, dass ich, obwohl ich mir eigentlich für fast alles Listen mache, also z.B. beim Packen, Geschenken oder was an dem Tag so ansteht, ich mich nicht an diese Listen halte, weil es mir dann doch zu durchgeplant vorkommt und dann wirds immer etwas chaotisch!

Random - aber was isst du am liebsten?
Am liebsten esse ich mein Müsli! Ich liebe liebe liebe mein Frühstück und wurde schon von meinen Freunden ausgelacht, weil ich immer sage, dass es das beste Essen am Tag ist! Ich esse immer Haferflocken mit Yoghurt, Nüssen und Früchten und das schmeckt so gut! (Das frühstücke ich auch immer. Und ich liebe es auch!)

Angenommen, du hättest ein Kind - wie würde der wichtigste Ratschlag lauten, den du ihm geben könntest?
Blei dir immer selbst treu und sei glücklich dabei. Denn wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben!


Wenn ihr noch mehr von Eli sehen oder lesen wollt, schaut doch mal auf ihrem Instagramprofil vorbei, @elenapeterofficial