Sonntag, 4. Dezember 2016

Musik*Platten- Happy Birthday to me

Ich glaube, meine Freunde kennen mich. Ich glaube, es hat sich in meinem Freundeskreis herumgesprochen, dass ich Platten mag. Anders kann ich mir nicht erklären, dass mir an meinem Geburtstag eine Platte nach der anderen geschenkt wurde. Und es ist wunderbar. Es sind tolle Platten und ich freue mich immer noch sehr darüber. Außerdem habe ich zu meinem 18. Geburtstag einen neuen Plattenspieler bekommen - wie passend. Ich wurde zwar ein bisschen nostalgisch, als dann der alte Plattenspieler von meiner Mama nicht mehr in meiner Plattennische stand - aber die vielvielviel bessere Soundqualität des neuen Plattenspielers macht das ganze auf jeden Fall wett. Nachdem ich nun alle Geschenke - plus eine alte Platte von meiner Mama - schon öfter durchgehört habe, kommt hier der wohl längst überfällige Post, yuhuuuu.


The Cure - The Head on the Door Bevor wir mit den Geburtstagsgeschenken anfangen, hier noch die neue/alte Platte von meiner Mama, die in den Tiefen unseres Kellers wiedergefunden wurde. The Cure! Meine Eltern hatten auf jeden Fall einen klaren Einfluss auf meinen Musikgeschmack, und diese Band ist ein Teil von diesem Einfluss. Diese Platte macht mein Herz glücklich. "In Between Days", "Kyoto Song", "The Blood", "Six Different Ways", "Push" auf der A-Seite, "The Baby Screams", "Close to Me", "A Night Like This", "Screw", "Sinking" auf der B-Seite.
Nirvana - Nirvana Ein Best-of-Album von Nirvana? Da kann ja nichts schiefgehen. Gotta love Nirvana! "You Know You're Right", "About a Girl", "Been a Son", "Silver", "Smells Like Teen Spirit", "Come as You Are", "Lithium" auf der A-Seite, "In Bloom", "Heart-Shaped Box", "Pennyroyal Tea", "Rape Me", "Dumb", "All Apologies", "The Man Who Sold the World" auf der B-Seite.
PINS - Trouble Ich kenne die Band PINS zwar und mag sie, habe sie aber nie wirklich aktiv gehört. Als mir meine Freundin diese Platte geschenkt hat, habe ich wirklich gefreut. Es ist die Single "Trouble", und diese Platte ist wirklich perfekt für diese Nur-im-T-Shirt-und-Socken-durchs-Zimmer-tanzen-Momente, oder bei der mentalen Vorbereitung auf eine Party. Glaubt mir. Ich habe es ausprobiert. "Trouble" auf der A-Seite, "I'll Get Mine", "Trouble" (Bernard + Edith Remix) auf der B-Seite. (Außerdem ist die Platte selbst pink. Duh.)
Arctic Monkeys - AM Ich lieeebe dieses Album (und allgemein diese Band) und habe mir die Platten schon lange gewünscht. Ich höre sie hoch und runter. Perfektion. Punkt. "Do I Wanna Know?", "R U Mine?", "One for the Road", "Arabella", "I Want It All", "No.1 Party Anthem" auf der A-Seite, "Mad Sounds", "Fireside", "Why'd You Only Call Me When You're High?", "Snap Out of It", "Knee Socks", "I Wanna Be Yours" auf der B-Seite.
Red Hot Chili Peppers - Californication Ich könnte unmöglich sagen, welches Album von den RHCP mein liebstes ist, weil ich alles von meiner Lieblingsband liebe (vor allem seit ich vor kurzem auf dem Konzert war - es sind einige Tränen geflossen. Auf diesem Konzert war ich übrigens eine Woche nach einem anderen Konzert - von The Cure. Cha-Ching! Das waren wirklich geniale zwei Wochen), mit einem Album von den RHCP kann man mir also nur eine Freude machen. Auf der ersten Platte - "Around The World", "Parallel Universe", "Scar Tissue", "Otherside" auf der A-Seite, "Get on Top", "Californication", "Easily" auf der B-Seite. Auf der zweiten Platte - "Porcelain", "Emit Remmus", "I Like Dirt", "This Velvet Glove" auf der A-Seite, "Savior", "Purple Stain", "Right on Time", "Road Trippin'" auf der B-Seite.

Freitag, 4. November 2016

Was ist das für 1 Sprache?

(Hallo ihr kleinen süßen Zuckermäuschen. Bin ich nicht nett? Da ich momentan ziemlich stressige Zeiten durchlebe und nicht wirklich zum Bloggen komme, dachte ich, ich teile einfach mal ein Essay mit euch, das ich für die Schule schreiben musste. Ich habe mich beim Schreiben ein bisschen ausgetobt und mir vorgestellt, ich würde einen Blogeintrag schreiben #funfact. Vielleicht habt ihr ja Spaß damit. Ganz bald kommen wieder reguläre Posts.)
Ich sitze im Bus. Die Kopfhörer aufgesetzt, das Handy in der Hand. Niemand weiß, dass mein Akku leer ist. Niemand weiß, dass meine aufgesetzten Kopfhörer nur Tarnung sind – stört mich nicht, sprecht mich nicht an. Unvermeidbar höre ich die Geräuschkulisse des Busses um mich herum. Ein ständiges Brummen beim Dahintuckern des Personenbeförderungsgerätes. Sonst - Stimmen. Ich sitze natürlich alleine, die Kopfhörer sind ein universaler Abwehrschild, ein Zeichen, das jeder versteht. Trotzdem nehme ich die anderen Fahrgäste um mich herum war. Dort vorne ein älterer Herr, der öfter mit dem Tuckergerät zu fahren scheint -  er unterhält sich angeregt mit dem Busfahrer - in der gleichen Reihe neben mir eine Mutter,  die sich mit ihrem schätzungsweise zu jungen Sohn Jeremy unterhält, ein paar Reihen hinter mir eine Gruppe von Jungs und Mädchen in meinem Alter, oder auch ein wenig jünger, die sich wichtig über Themen unterhalten, von denen sie noch nicht ahnen, wie unwichtig sie sind. Wie jeder andere unsoziale Mensch ohne Musik im Ohr auch, lausche ich den Konversationen meiner Mitfahrer. Der mitfahrende Opi vorne scheint aufgebraucht. Er echauffiert sich ausführlich und in gehobener Lautstärke über die Jugend heutzutage. Wie langweilig. Wie abgestanden. "Allein schon wie die reden!", meint er gerade, die vor lauter Aufregung aus dem Mund gelangten Speicheltröpfchen sehe ich gefühlt in Zeitlupe dahinschweben, während der ältere Herr wild gestikuliert. Da ich sowieso nichts anderes mit mir anzufangen weiß, beginne ich nachzudenken. Wieso geht dieser Mann bei seiner Kritik auf die Sprache unserer Generation ein? Was sagt sie über uns aus? Gibt es überhaupt so etwas wie "die Sprache unserer Generation"? Was ist schon Jugendsprache? Fest steht, dass Sprache und Veränderung der Sprache schon immer in der Kritik standen. Schon 1891 meinte Gustav Wustmann in seinem Buch "Allerhand Sprachdummheiten" (schon sehr bezeichnend) die "Ausländerei" angreifen zu müssen - "Engländernachäfferei" ist für ihn wohl ein No-Go - und er kritisiert die Zeitungen, denn die Pressefreiheit brachte für ihn "ein Überangebot, das zur Verwilderung führt". Kann einem bekannt vorkommen. Wenn man diese Kritik in die heutige Zeit überträgt, lassen sich einige Parallelen erkennen. Noch immer hat der Deutsche Angst vor dem Sprachverfall wegen dem Einfluss anderer Sprachen, noch immer werden neue Medien angeklagt, beispielsweise wegen der sich verändernden Kommunikation  durch immer neue Abkürzungen und Vokabeln. 
Mein Blick schweift zu der jungen Mutter neben mir. "Haste den Wau-Wau gesehen Jeremy? War ein süßer Wau-Wau Jery, wa?" Ich überlege, ob Jeremy überhaupt schon genug Synapsen besitzt, um zu verarbeiten, was seine Mutti ihm gerade mitteilen wollte. Falls ja - wird er diesen unheimlichen Sprachgebrauch übernehmen? Ist die Sprache Sache des Elternhauses? Viele Deutsche scheinen so zu denken. Es werde immer weniger Wert auf eine "gute Ausdrucksweise" gelegt, vorallem im Elternhaus, der Schule und in den Medien. Aber was ist diese "gute Ausdrucksweise", die hier vermisst wird? Kann man überhaupt von Verfall der Sprache sprechen, oder ist es vielmehr eine Weiterentwicklung der Sprache? Dieser Meinung ist Prof. Rudi Keller von der Uni Düsseldorf. Er erklärte in seinem Vortrag, dass sprachliche Fehler bzw. Übertretungen sprachlicher Konventionen aufhören, Fehler zu sein, wenn sie zum "allgemeinen Usus" geworden sind. Heißt konkret: Was heute noch komisch klingt, könnte morgen zur Regel werden. Schon eine lustige Vorstellung. Die Jugend von heute als Jugend von gestern, die ihren Sprachgebrauch durchgesetzt hat und sich über die aktuellen Entwicklungen der Sprache beschwert. Ein nicht endender Kreislauf. Vielleicht auch, weil speziell Jugendsprache schon immer existierte und wohl auch immer existieren wird - als Protest und zur Abgrenzung von den langweiligen Erwachsenen. Ob ein Jugendlicher vor jedem "Alter" über den Protestaspekt  seiner Ausdrucksweise nachdenkt, bleibt fraglich. Fest steht, dass diese Ausdrucksweise immer in der Kritik stehen wird.

Freitag, 7. Oktober 2016

Es ist Oktober und ich bin erwachsen

Und schwupps, war der September schon wieder vorbei. Und es ist Oktober. Es liegen einige spannende Wochen hinter mir. Direkt nach den Sommerferien ging es auf Studienfahrt - nach London. Yes, very exciting! Außer einer fetten Erkältung, die immernoch an mir festhält, habe ich auch viele Erinnerungen aus London mitgenommen. Deswegen wird es dazu natürlich noch einen gesonderten Post geben, freut euch drauf, hehe. Dann war es schon Ende September. Und Ende September heißt Geburtstag. Am 27. September war mein 18. Geburtstag. Ich bin jetzt rechtlich erwachsen! Yuhu! Freiheit! Oder so! Es war ein wirklich schöner Geburtstag, ich habe mit all meinen Freunden gefeiert und der Geburtstag wird mir für immer positiv in Erinnerung bleiben. Meine Freunde haben auch realisiert, dass ich Platten mag, surprise - es gibt also einige Neuzugänge, die ich euch auch in einem extra Post vorstellen werde. Ehrlich gesagt realisiere ich noch nicht wirklich, dass ich 18 bin. Ich fühle mich nicht wirklich anders, aber das war wohl klar. Wäre ja auch eigenartig, wenn man sich in Cinderella-Manier in der Nacht seines 18. Geburtstages in eine erwachsene Prinzessin verwandeln würde, die ihr Leben vollkommen im Griff hat, total weise ist und überhaupt total anders und super und eben erwachsen. Ich finde, über das Erwachsensein lässt sich nachdenken und diskutieren. Wenn wir ganz ehrlich sind, wissen doch selbst Erwachsene manchmal nicht, was sie tun. Es gibt einfach nur Menschen, die mehr Erfahrungen gemacht haben, und welche, die weniger Erfahrungen gemacht haben.  Dass sich die Erfahrungen natürlich häufen, wenn man schon länger auf unserer Erde weilt, ist ja irgendwie klar. Alter und die Sicht auf Alter ist also ziemlich relativ (ich habe auch schonmal einen Post zu einem ähnliche Thema geschrieben, klickt hier). Naja, jedenfalls stehen mir jetzt rechtlich alle Türen offen. Ich muss/kann alles selbst unterschreiben. Ich kann alleine Autofahren. Ich kann mir endlich allein Horrorfilme kaufen/anschauen (ja, ein sehr wichtiger Punkt für mich). Und apropos Horrorfilme: Oktober heißt Halloweenzeit. Als mir dieser Gedanke vor ein paar Tagen kam, war ich auf einmal sehr aufgeregt. Ich bin jetzt wohl offiziell in Herbststimmung. Das einzige, das mich am Herbst stört, ist das komplizierte Wetter. Vielleicht wäre das anders, wenn meine Haare unkomplizierter wären und ich nach dem Tragen einer Mütze nicht wie ein explodierter Pudel aussehen würde. Aber das ist nun wirklich kein Argument. Ich höre wieder mehr (Indie) Rock, ich kann Pullover anziehen, alles wird gemütlich und kuschelig, die Klausurenphase fängt an, ich muss meine Seminararbeit schreiben/abgeben...wie bitte, was? Well, that escalated quickly. So sehr ich den Herbst auch mag, schulisch gesehen kommt einige Arbeit auf mich zu. Aber bald ist alles vorbei. Alles. Nächstes Jahr habe ich (hoffentlich) mein Abi. Auch so eine Realisation, die mich immer wieder hart trifft. Ich habe das Gefühl, es kommen sehr viele Veränderungen auf mich zu, und es wird stressig, aber es wird auch spannend. Ich bin jedenfalls gespannt. Ich habe in einem anderen Post schon einmal erwähnt, dass für mich der Frühling die Jahreszeit der Veränderungen ist, und das stimmt so auch. Aber im Herbst verändert sich eigentlich auch immer etwas. Vielleicht ist das so mit den Übergangsjahreszeiten. Und vielleicht mag ich sie deswegen auch so.


Freitag, 9. September 2016

Zähne zusammenbeißen - The last call

Am Mittwoch war es wieder so weit. Ich war beim Kieferchirurgen. Denn wie in diesem Post schon angekündigt, prophezeite mein Zahnarzt, dass meine unteren Weisheitszähne wohl auch raus müssten. Da dieser Post relativ gut angekommen ist, dachte ich, ich erzähle auch diesmal was so abging und was so abgeht. Denn die Erfahrung unterscheidet sich doch ein wenig.
Letztes Mal hatte ich geschrieben, dass ich unglaublich nervös war. Wie gesagt, war ich diesmal bei einem Kieferchirurgen, nicht bei einem Zahnarzt (den ich sowieso gewechselt habe, aber das ist eine andere Geschichte) und bei der "Vorbesprechung" wurden mir alle Risiken der Prozedur aufgezählt, demonstriert an der Röntgenaufnahme meines eigenen Gebisses. Die Chirurgin schilderte mir ausführlich, welche Nerven beschädigt werden könnten und zeigte mir die potenziellen Opfer auch gleich, indem sie mit ihrem Kugelschreiber auf den Bildschirm des Computers tippte. Ich versuchte mich zusammenzureißen, denn klar, zu so einem Eingriff muss alles erklärt werden, danach musste ich auch einen Vertrag unterschreiben ("Wenn du stirbst, sind nicht wir schuld") und diese ganzen Erklärungen hatten mich nicht beruhigt, im Gegenteil. Ich hatte zwar die oberen Weisheitszähne schon hinter mir, doch mir war zu Ohren gekommen dass die unteren Weisheitszähne ein anderes Level sind. Nachdem der erste Termin (Überraschung, schon wieder) verschoben wurde, war es dann diesen Mittwoch soweit, und zu meinem Entsetzen empfing mich nicht die mir vertraute Chirurgin mit der beruhigenden Stimme und der Neigung zu der Phrase "...sag ich mal so". Nein. Es empfing mich ein Mann. Er war ziemlich schlaksig. Moderne Kids würden ihn vielleicht als "Lauch" bezeichnen. Aber so weit möchte ich gar nicht gehen. Er war also der Typ, der mir die Oschis aus dem Mund zerren würde. Mein Vertrauen und meine anfängliche Sicherheit waren damit verschwunden. Wie von der eigentlichen Chirurgin empfohlen, hatte ich mein Handy und meine Kopfhörer mitgebracht, um laut Musik zu hören und alles um mich herum auszublenden. Anfangs fand ich diese Idee gar nicht unbedingt so toll, weil ich, was das angeht, ein ziemlicher Kontrollfreak bin. Ich möchte genau sehen, wann die Spritze in mein Zahnfleisch gesteckt wird und wann ich mich auf Schmerzen vorbereiten muss, wenn ihr wisst, was ich meine. Doch als ich Dr. Lauch erblickte, fertigte ich mir sogleich eine Playlist eigens für diesen Eingriff an und nannte sie hektisch "ZÄHNE". Hinein in diese Playlist kam so ziemlich alles, was mein Inventar an lautem (Punk-)Rock hergab. Gewappnet begab ich mich also an den Ort des Geschehens und mir wurde zunächst nur eine Seite betäubt, danach musste ich mich wieder raussetzen. Ich spürte, wie meine Lippe immer dicker wurde (nein, sie wurde nicht dicker) und irgendwann spürte ich gar nichts mehr. Ich spielte also ein bisschen an meiner Unterlippe herum und schickte bescheuerte Snaps an meine Freunde, bevor der Zahn auf der einen Seite entfernt werden sollte. Ich setze mich auf den Stuhl und drehte die Musik sehr laut auf "Darf ich fragen was du hörst?" fragte mich Dr. Lauch, seine Instrumente in der Hand. "Punk." "Ohh, hörst du auch alten Punk, Sex Pistols und sowas?" "Jajajajaja" (Neinneinnein, actually.) Mir war wirkich nicht nach Smalltalk, auch wenn es vielleicht lieb gemeint war. Long story short, ich habe (wieder) nichts gespürt, auch auf der anderen Seite nicht. Nur das Nähen war in der Hinsicht unangenehm, weil ich sehen konnte, wie auf einmal ein Faden aus meinem Mund gezogen wurde und ich wusste, dass er durch mein Zahnfleisch gezogen wurde - auch wenn ich nichts spürte. Funfact: Eigentlich wollte ich mich gar nicht so lange mit der Prozedur selbst in diesem Post beschäftigen. Denn lustiger ist eigentlich, wie ich es mir danach ging bzw. geht. Ich habe, im Gegensatz zu letzten Mal, Schmerzen. Ich kann nichts festes essen und das bringt mich ziemlich auf die Palme. Ich habe, wie sie liebevoll genannt wurde, Hamsterbäckchen. Und wisst ihr was? Diesmal muss ich zwar kein Exposé schreiben, aber meine eigentliche Seminararbeit anfangen. Great.

Donnerstag, 18. August 2016

Eine Hommage an die Freundschaft

Heute mal gute vibes. Heute mal ganz viel Liebe und Lob und andere positive L-Wörter, die diese Alliteration fortführen könnten. Ich möchte diesen Post Freundschaften widmen. Großen, kleinen, engen, flüchtigen Freundschaften. Freundschaften können dich so viel lehren, sie können dir helfen, durchzuhalten, sie können dir unglaublich viel Glück schenken. Natürlich ändern sich Freundeskreise, aber selbst wenn eine Freundschaft zerbricht: Die schönen Erinnerungen bleiben. Zum Glück. Ich habe sehr enge Freundschaften. Meine besten Freunde kenne ich über 10 Jahre, was wohl nicht selbstverständlich ist, gerade in meinem Alter, und nach all den Veränderungen, die wir durchgemacht haben. Aber ich habe auch sehr gute Freunde, die ich noch nicht sehr lange kenne, die mir aber jetzt schon unglaublich ans Herz gewachsen sind. Zusammen weinen können, zusammen lachen, bis alles weh tut - so abgedroschen das auch klingen mag, es ist unbezahlbar. Sich nicht verstellen zu müssen, sich einfach komplett öffnen zu können, Gedanken zu teilen. Das ist selten und deswegen umso kostbarer. Ich weiß, ich zähle gerade einfach nur nur sehr abstrakte Assoziationen auf, mache ich ja öfter in meinen Posts, haha. Aber ich habe auch sehr viel konkretere Assoziationen, wenn ihr wollt. Wenn du mit deinen Freunden 6487284 Nachrichten im Gruppenchat schreibst, weil ihr ein ganz wichtiges Thema diskutieren müsst, und dein Handy durchgehend vibriert, aber es macht dir nichts aus, weil jede einzelne Nachricht wichtig ist. Wenn du in einem Auto mit deinen Freunden fährst und die Musik aufgedreht wird und ihr lauthals mitsingt. Wenn deine Freunde deine größten Fans sind und dich in allem unterstützen, was du tust (und du umgekehrt begeistert von allem bist, was sie tun). Wenn du dich kaputt fühlst und dich Freunde mit einer festen Umarmung wieder zusammenfügen können. Wenn du nachts nach einer Party/ bei einer Übernachtung/ etc. die tiefsinnigsten Gespräche über den Sinn des Lebens mit deinen Freunden führst (auch verknüpfbar mit den schon erwähnten Autofahrten). Wenn man den ganzen Tag einfach nur nebeneinander liegen und nichts tun kann, und es trotzdem besser ist, als allein nichts zu tun. Wenn man 4648947 Screenshots und Outfitfotos auf seinem Handy hat, weil alles mit den Freunden geteilt werden muss. Das gleiche gilt für Sprachnachrichten, die schon mal 5 Minuten lang werden können. Telefonate können dagegen auch 5 Stunden lang werden. Ja, ich könnte ewig so weitermachen, und euch würden wahrscheinlich auch tausende Dinge einfallen, wenn ihr so darüber nachdenkt. Manchmal vergessen wir, wie wichtig und wie toll und schön richtige Freundschaften sind, weil man sich viel zu oft allein fühlt und vergisst, dass da Menschen sind, denen du wichtig bist, und die dich verstehen. Meldet euch mal wieder bei alten Freunden. Pflegt eure Freundschaften. Schreibt, telefoniert, trefft euch - bleibt im Kontakt (auch ein kleiner Appell an mich selbst). Nichts ist wertvoller, als diese handvoll wichtiger Menschen, die dein Leben so viel schöner machen können.
(Ich wollte jetzt eine Collage von Fotos mit meinen Freunden hinzufügen, aber ich dachte, dass das wohl nicht alle möchten. Außerdem konnte ich mich nicht entscheiden, welche Fotos ich auswählen soll haha.)

Donnerstag, 4. August 2016

Orte*Hallo Berlin

Für mich war es das erste Mal. Das erste Mal allein in einer fremden Stadt. Okay, so ganz allein war ich nicht; meine beste Freundin begleitete mich nach Berlin. Wir hatten dort die Aussicht auf eine eigene Wohnung, was natürlich zusätzliche Unabhängigkeit, aber auch Verantwortung bedeutete. Die Reise ging spät abends los; wir fuhren mit einem Reisebus nach Berlin. Schon die Hinreise war sehr spannend, aber natürlich auch anstrengend. Ich schlief nicht. Wir schauten Filme auf unseren Smartphones, tauschten Insiderwitze aus und mussten uns stark zusammenreißen, um die schlafenden Menschen im Bus nicht durch unser Lachen aufzuwecken. Natürlich fielen uns beiden immer wieder die Augen zu, aber mehr als ein paar Minuten dösen war nicht drin. Wenn ich mich richtig erinnere, ist meine Freundin sogar einmal eingeschlafen, während ich Musik gehört habe und melancholisch aus dem Fenster gesehen habe (wer macht das nicht). Es war dann aber schon früh morgens, und man konnte zwischen der regen Bepflanzung entlang der Autobahn den Sonnenaufgang erkennen. Wir würden bald ankommen. Die Vorfreude stieg natürlich immer mehr. Irgendwann kamen wir dann auch wirklich am Bahnhof Zoo an (jaja, ich habe das gleiche gedacht) und wir machten uns mit unseren Koffern auf die lange Reise zu unserer Wohnung in Schöneberg. Zum Glück kannte sich meine Freundin schon ein bisschen in Berlin aus. Vorallem die U- und S-Bahn-Verbindungen blieben mir auch bis zum Ende unserer Zeit dort ein Rätsel. Wir schleppten unsere Koffer also gefühlte 78382 Treppen hoch, stiegen in die Bahn und schliefen fast ein, schleppten uns dann zur nächsten Station, mussten wieder Treppen steigen - bis wir irgendwann schließlich an der finalen Station angekommen waren und uns in die Wohnung begeben konnten - wo wir natürlich erstmal ein paar Stunden geschlafen haben. Nachdem wir aufgewacht waren und uns minimal frischer fühlten, besuchten wir dann das legendäre (oder auch nicht so legendäre) Berlin Dungeon.










































Für einen Horror-Fan wie mich war dieser Besuch eher ernüchternd, ich hatte mehr Grusel erwartet. Was nicht heißen soll, dass es schlecht war. Es war aber eher lustig (zumindest für mich), als dass ich mich wirklich gefürchtet hätte. Wir schlenderten daraufhin einfach noch ein bisschen in der Stadt herum, machten tausende Fotos vom Fernsehturm, eben typisch Touri, you know the drill. Auch die nächsten Tage litten wir noch an Schlafmangel (was nicht zuletzt daran lag, dass wir uns abends einfach nicht zum schlafen durchringen konnten, weil uns Lachanfälle + Marvelfilme + schlechte Liebesfilme davon abhielten - was aber nicht heißen soll, dass unsere Körper nicht danach verlangten), doch wir bewegten uns trotzdem quer durch die ganze Stadt, besuchten natürlich die Mauer, das Brandenburger Tor, diverse Einkaufsstraßen, den Mauerparkflohmarkt (der mich schwer beeindruckt hat. Ich habe es dort geliebt. Leider war es viel zu heiß, um die Atmosphäre richtig genießen zu können oder die Platten durchzuschauen *cry* oder überhaupt irgendwas in Ruhe durchzuschauen), machten sogar eine Touri-Bustour, und am Abend gab es dann gesundes Essen wie Falafeldöner, Pizza vom Araber um die Ecke und selbstgekochte Pasta, ganz so wie es sich für healthy fitness gurls gehört. Abgeschlossen wurde das ganze dann meistens, indem wir uns auf den Balkon setzten, dort kühle Getränke genossen und uns schworen, auf jeden Fall wieder nach Berlin zu kommen. Vorallem am Abend unserer Abreise wurde ich ziemlich melancholisch, und ich denke meine Freundin auch. Ich war zuvor noch nie in Berlin gewesen, aber ich die Stadt hat mich in dieser kurzen Zeitspanne schon sehr beeindruckt. Als wir dann also abends unsere Koffer hektisch zusammengepackt hatten und ready to go waren (heute hab ichs aber mit Anglizismus...), kam auch schon unser Taxifahrer, der uns zum Bahnhof bringen sollte. Er fragte uns natürlich über die vergangene Zeit aus, nach der Stadt, aus der wir kommen. Er bot uns sogar an, mit uns auf den Reisebus zu warten, nachdem wir vorsichtig gefragt hatten, ob der Bahnhof Zoo nachts gefährlich für uns werden würde. Es lief aber natürlich alles reibungslos ab, wir kamen unbeschadet und unendlich müde wieder zu Hause an. Ach, Berlin. Ich muss schon sagen, du hast mich geflasht. Ich komme wieder! Flash mich nochmal (schlechter Ohrwurm, check! Gerngeschehen.)!


Sonntag, 31. Juli 2016

Wundertüte

Eigentlich wollte ich kurz nach meinem Trip nach Berlin einen Post dazu verfassen (aber daraus ist nichts geworden, wie ihr gemerkt habt), aber heute ist mir nicht nach Berlin. Heute ist mir nach unsinnigem Geschreibe, nach mal wieder melden. Jaja, ich habe mich schon oft genug erklärt, ihr wisst mittlerweile, wieso ich nichts posten konnte. Ich kann auch nicht versprechen, dass das bald viel besser wird - ich habe jetzt zwar ein paar Wochen Ferien, in denen ich sehr wohl mehr posten kann, aber danach geht es direkt in den Abistress. Wahrscheinlich werde ich mich erst wieder so richtig reinhängen können, wenn ich nächstes Jahr (hoffentlich) meinen Abschluss in der Hand halte. Wann habe ich das letzte Mal geschrieben? Vor zwei Monaten. In dieser Zeit ist sehr, sehr viel passiert. Ich könnte jetzt über die immer schlimmer werdenden politischen Umstände schreiben, aber ich denke sowieso schon viel darüber nach und tausche mich mit Menschen dazu aus - ich glaube, wir alle tun das, und wir alle haben langsam die Schnauze voll davon. Die Welt ist unglaublich krank. Umso wichtiger ist es glaub ich, ein  bisschen abzulenken. Sich zur Abwechslung mal ablenken zu lassen. Natürlich ist es wichtig, dass man sich mit diesen Dingen beschäftigt - aber ich möchte versuchen, euch in den nächsten Wochen nicht auch noch mit schlechten Nachrichten und Gedanken zu überfluten. Vielleicht kann mein Blog euch Zuversicht und positive Gedanken schenken. Meine Posts waren in letzter Zeit weniger witzig und mehr ernsthaft, wie ihr vielleicht auch gemerkt habt, und das liegt schlichtweg daran, dass es mir wohl wie den meisten von euch geht. Ich mache mir Gedanken, ich mache mir Sorgen. Aber es bringt wohl niemandem was, wenn ich andere damit anstecke. Ich möchte also an vergangene Posts anknüpfen und euch motivieren und euch Mut machen (jedenfalls hoffe ich, dass mir dass in letzten Posts vielleicht schon halbwegs gelungen ist). Vielleicht  wird es auch wieder ein bisschen witziger - ich habe nämlich schon ein paar Geschichten im petto. Soweit also zu den Zukunftsaussichten - ich hoffe, ihr bleibt hier und begleitet mich weiter.
Was geht sonst so ab? Wie schon erwähnt, habe ich seit ein paar Tagen Ferien, und diese Ferien sind meine letzten Schulsommerferien. Ein komischer Gedanke. Als ich mit meinen Freundinnen aus dem Schulhaus gegangen bin, herrschte bei uns allen natürlich primär Euphorie vor - aber dahinter versteckte sich irgendwas, das einen den Bauch zuknotete. Uns wurde bewusst, wie weit wir sind. Wie wenig Zeit uns noch bleibt. Was vor uns liegt. Das bald ein ganz neuer Abschnitt anfängt. Das muss nicht unbedingt negativ sein. Dieser Knoten im Bauch ist eher so etwas wie eine Geschenkschleife. Unsere Zukunft ist eine Wundertüte, und wir sind alle sehr aufgeregt. Ich habe schon mal erwähnt, dass ich jetzt ziemlich sicher weiß, was ich nach meinem Abschluss machen möchte - und am liebsten würde  ich euch schon sofort davon erzählen. Solange aber nichts super sicher ist, behalte ich das lieber noch für mich. Sicher ist aber, dass ich ein Ziel vor Augen habe. Und auf dem Weg möchte ich euch mitnehmen, sobald und soweit es geht. Darauf freue ich mich. Auch wenn der Knoten ein wenig drückt.
Ich werde noch einen Post zu Berlin verfassen, weil das einfach eine zu tolle und witzige Erfahrung war, und wie gesagt versuchen, mich in den nächsten Wochen wieder ein bisschen öfter zu melden. Willkommen zurück.


Mittwoch, 25. Mai 2016

Vergib dir selbst

Ich weiß nicht, wie ich diesen Post anfangen soll, deshalb mache ich es ganz platt. Es soll um Selbstakzeptanz gehen. Ganz oberflächlich. Vielleicht auch ein bisschen tiefgründiger. Als Mädchen in den Teenagerjahren habe ich genug Erfahrung damit, in dieser Achterbahn von Akzeptanz und Hass und Liebe und Verzweiflung und Ernüchterung zu sitzen. Man sieht sich selbst, und mit dem, was man sieht, ist man nicht zufrieden. Zu breite Hüften, zu hohe Stimme, zu flacher Po, zu große Ohren, zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn, zu unperfekt, zu nicht ideal. Leider Alltag. Ein recht sinnloser Zyklus, der unseren Alltag bestimmt. Wieso? Wer ist schuld? Die Medien! Die Medien! wird uns gesagt. Was auch nicht ganz falsch ist. Man hört es oft und deswegen will ich auch nicht näher darauf eingehen, aber selbst die stärkste Persönlichkeit bleibt nicht unbeeinflusst von den Bildern und Assoziationen, die uns fast ständig umgeben. Man kann sich schlecht schützen. Man kann nur immer wieder an seine Vernunft appellieren. Ist aber ziemlich schwer, wenn vernünftig normal sein soll und uns das Normale vorgegeben wird. Bist du nicht normal? Bin ich nicht normal? Was ist schon normal? Was ist schon das Ideal? Man zweifelt und bemängelt und hasst. Nicht schön. Und wenn wir andere dabei beobachten? Oh nein, tu das nicht! Wer ist schon perfekt! Tu dir doch nicht diese ständige Selbstbeurteilung an! Sei so, wie du bist! Bleib so, wie du bist! Sei doch einfach, wer du sein willst! Mach das beste draus! Und wenn man so sein will, wie man ist, und es akzeptiert? Dann sagt die Gesellschaft oh, aber nicht so. Ich kenne so viele Menschen, die unzufrieden mit sich selbst sind. Unzufrieden damit, was sie machen. Unzufrieden damit, wie sie aussehen, Unzufrieden damit, was sie haben. Unzufrieden damit, wie sie sind, was sie sind. Und es ist wahr, es sind nicht wir, die schlecht sind, es ist die Gesellschaft. Aber surprise: Wir sind die Gesellschaft! Ich weiß, das es schwer ist, aber versucht, eure Gedanken mal zu filtern. Schaut, wie viel Dreck im Sieb bleibt. Entsorgt ihn. Macht mehr Platz für Positives. Hört auf zu vergleichen. Beschäftigt euch mehr mit euch selbst, und zwar liebevoll, nicht voller Hass. Kümmert euch um euren Körper, kümmert euch um euren Geist. Und ja, kümmert euch auch um andere. Andere Menschen in unserer Nähe zu haben, die uns unterstützen, die uns stärken, ist so wichtig. Leider ist unsere Gesellschaft auf Wettbewerb ausgelegt. Wer sieht am besten aus? Wer verdient mehr? Wer ist am erfolgreichsten? Liebe Leute, die ihr das lest: Ich lade euch ein, euch nicht auf diesen Wettbewerb einzulassen. Es ist doch eigentlich ein Wettbewerb, dem niemand von uns zugestimmt hat. Wenn ihr eine Person schön findet, vergleicht euch nicht mit ihr, sondern sagt dieser Person einfach, dass sie schön ist. Verteilt ehrlich gemeinte Komplimente. Nicht nur auf das Äußere bezogen. Es gibt so viele Menschen, die so einen schönen Charakter haben. Jeder Mensch hat mehrere Seiten. Jeder Mensch zweifelt. Und umso mehr freut sich jeder Mensch, bestärkt zu werden. Und wenn wir aufhören, uns zu bekämpfen, und neidisch zu sein, und uns schlecht zu fühlen und zu wollen, dass sich andere auch schlecht fühlen, können vielleicht wunderbare, positive neue Emotionen entstehen. Wenn uns allen endlich klar wird, dass wir im Grunde alle ziemlich gleich gestrickt sind, dass wir alle ein bisschen Liebe brauchen und unperfekt sind, dass jeder seine Abgründe und glänzenden Seiten hat, dann verstehen wir es vielleicht endlich mehr, uns auch selbst zu akzeptieren und zu lieben.

BE HONEST ABOUT WHO YOU ARE, FLAWS AND ALL. YOU NEVER KNOW WHO YOU ARE INSPIRING BY SIMPLY BEING YOU. FORGIVE YOURSELF FOR BELIEVING THAT YOU ARE ANYTHING LESS THAN BEAUTIFUL. YOU ARE SO USED TO YOUR OWN FEATURES, YOU DON'T KNOW HOW BEAUTIFUL YOU LOOK TO A STRANGER. LIGHTEN UP ON YOURSELF. NO ONE IS PERFECT. GENTLY ACCEPT YOUR HUMANNESS. LET GO OF WHO YOU THINK YOU ARE SUPPOSED TO BE AND EMBRACE WHO YOU ARE. YOU CANNOT ALWAYS LOVE YOURSELF. BUT LEARN TO FORGIVE YOURSELF.

What's Underneath Project (klick!)

Freitag, 22. April 2016

Musik*Plattenträume werden wahr

Waaas? Ein neuer Post? Nach knapp einer Woche? Willst du dich nicht erst wieder einen Monat erholen, bist du deinen Blog mit neuem Content versorgst? Oh ja, tatsächlich. Ein neuer Post, nach fünf Tagen. Es ist nunmal so, dass ich momentan (mal wieder) krank bin und viel Zeit habe, deshalb dachte ich, dass es keine schlechte Idee wäre, meine Zeit halbwegs sinnvoll zu nutzen. Nun kommt aber nicht wieder ein Post mit Gedanken und Text, denn so viel hat sich die letzten Tage dann doch nicht getan (obwohl ich schon ein, zwei Themen im Kopf habe, die wohl bald mal angesprochen werden), sondern ein neuer Plattenpost. Denn ich muss euch voller stolz und Freude berichten: Ein Plattenladen hat in unserer Stadt eröffnet! Applaus bitte! Ich bin seit der Eröffnung schon zur Stammkundin mutiert und immer wenn ich in der Nähe bin, muss ich natürlich einen Blick in den Laden werfen. Man könnte ja eine  Lieferung an neuen bzw. gebrauchten Platten verpassen. Gekauft habe ich bis jetzt nur zwei Alben, die beide neu und ungebraucht sind. Aber sie sind mir sehr wichtig, ich habe mich sehr gefreut und sie gehören wohl zu meinen Lieblingsplatten, einfach, weil beide Bands einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen (vorallem die Red Hot Chili Peppers!).


Nirvana - Nevermind Wenn ihr auch nur annähernd den gleichen Musikgeschmack wie ich habt, dann wisst ihr, wieso ich Nirvana liebe. Als ich die Platte dann entdeckt habe, musste sie einfach mit. Ich liebe das Album und ich finde das legendäre Cover mit dem Baby einfach nur richtig genial. "Smells Like Teen Spirit", "In Bloom", "Come As You Are", "Breed", "Lithium" und "Polly" auf der A-Seite, "Territorial Pissings", "Drain You", "Lounge Act", "Stay Away", "On A Plain" und "Something In The Way" auf der B-Seite.
Red Hot Chili Peppers - Greatest Hits Die Red Hot Chili Peppers sind seit Jahren meine absolute Lieblingsband, und werden es auch immer bleiben. Ich verbinde unglaublich viel mit dieser Band und ihrer Musik. Ich habe kein Lieblingsalbum, weil ich einfach alle Songs liebe, deswegen war ein Album mit den größten Hits wohl irgendwie ein guter Kompromiss. Das Album enthält zwei Platten. Auf der ersten Platte: "Under The Bridge" (ich muss sagen, das dieses Lied dann doch mein absolutes Lieblingslied ist. Sowas wie der Soundtrack zu meinem Leben. Ich kann meine Liebe zu diesem Lied nicht oft genug beteuern, haha), "Give It Away", "Californication" und "Scar Tissue" auf der A-Seite, "Soul To Squeeze", "Otherside", "Suck My Kiss" und "By The Way" auf der B-Seite. Auf der zweiten Platte: "Parallel Universe", "Breaking The Girl", "My Friends" und "Higher Ground" auf der A-Seite, "Universally Speaking", "Road Trippin'", "Fortune Faded" und "Save The Population" auf der B-Seite. Übrigens: Dieses Album ist nicht von 2003, sondern eine Limited Edition, die 2016 auf 140 g schwerem, grau marmoriertem Vinyl erschienen ist. Schön anzusehen sind die Platten also auch noch.

Und wenn wir schon von Musik und tollen Musikern sprechen: Rest In Peace, Prince. "Nothing Compares 2 U".

Sonntag, 17. April 2016

Frühjahrsputz

Ich bin ein ziemlich unordentlicher Mensch, und das wisst ihr vielleicht, wenn ihr schonmal die "Der Blog & Ich" - Seite aufgerufen habt. Das bedeutet, ich bin eigentlich ziemlich chaotisch, aber ehrlich gesagt liebe ich es, wenn es ordentlich ist. Ich habe dann das Gefühl, ich kann freier atmen. Ich versuche, meine Tage durchzuplanen, gerade jetzt in der Oberstufe, wo man mit den ganzen Anforderungen, sowohl schulisch als auch privat, manchmal etwas durcheinander kommen kann. Ich versuche es. Ich schreibe mir zwar lange Listen, wo ich die einzelnen Punkte abhaken möchte, aber letztenendes sind diese Listen mir dann zu lang und ich fange erst garnicht an. Joa, ich muss dieses Planen wohl erst noch ein bisschen lernen.
Der Titel "Frühjahrsputz" von diesem Post ist nicht willkürlich gewählt. Normalerweise fällt mir der Titel erst ein, wenn ich den Post fertig geschrieben habe - diesmal war es genau andersrum. Und anders, als es nach dieser Einleitung scheint, möchte ich mit euch nicht über Organisation oder Putzen sprechen, nicht über Staubsaugerbeutel oder Fensterputzmittel - sondern über eine andere Form des Putzens. Mal das eigene Leben allgemein putzen. Schöne Erinnerungen, Lieblingsorte, Hobbys, alte Freunde entstauben. Sich von schlechten Erinnerungen, Einflüssen und Freunden trennen. Manchmal braucht man diese Veränderung. Für viele ist dieser Umschwung vorallem an Silvester präsent, für mich, wenn ich die ersten Sonnenstrahlen auf meiner Haut spüre und weiß - es wird Frühling. Es ist Frühling. Diese Jahreszeit ist für mich der Inbegriff von Neuanfang. Blumen beginnen zu blühen (und Allergiker wie ich niesen sich zu Tode...aber das ist ein anderes Thema), Tierbabys werden geboren, man bekommt seine alte Bräune zurück, irgendwie wird alles schöner und fröhlicher. Die perfekte Zeit, alten Ballast abzuwerfen und sich über Neuanfänge zu freuen. Der Frühling 2016 ist für mich genau das. Jedes Jahr in der Frühjahrszeit habe ich das Gefühl, mich ein bisschen zu verändern, stärker zu werden, als Person zu wachsen. Es kommt mir aber so vor, als wäre 2016 besonders. Vielleicht, weil sich wirklich viel für mich geändert hat, schon allein schulisch, auch wenn das jetzt irgendwie banal klingt. Man musste sich an diese Veränderungen gewöhnen und sich damit auseinandersetzen. Ich habe sehr viele neue Leute kennengelernt, habe schon eine ziemlich genaue Vorstellung, was ich nach dem Abi machen will und arbeite darauf hin, ich habe endlich meinen Führerschein (die Erfahrung war auch ganz...witzig, vielleicht baue ich das mal in einen kommenden Post ein), ich habe ein Stück weit mehr zu mir selbst gefunden und weiß genauer, wer ich bin. Mir ist klar, dass ich mich noch mitten in meiner Entwicklungsphase befinde und es sich bestimmt noch viele Dinge für mich ändern werden, aber ich denke, ich habe einen... mittelgroßen Schritt nach vorne gemacht. Ich freue mich auf den weiteren Weg und bin gespannt, wann ich ankommen werde. Aber vielleicht will ich auch garnicht ankommen, sondern einfach den Weg genießen. Und dabei frei atmen - ohne viel unnötigen Ballast. Ich wünsche euch schönes Wetter, viele neue Erkenntnisse und tolle Erinnerungen für diesen Frühling. Lasst uns alle gemeinsam ein bisschen wachsen - der Sonne entgegen.

Mittwoch, 23. März 2016

Zähne zusammenbeißen

Hello, it's me. I was wondering if you all have vielleicht bemerkt das ich schon wieder eine ganze Zeit lang nicht gebloggt habe. Ihr wisst ja, wieso. Ich brauche mich nicht zu wiederholen. Nun ist es aber so, dass ich Ferien habe, und das müsste ja eigentlich bedeuten, dass ich garnicht weiß, was ich mit meiner ganzen Freizeit anfangen soll, oder? Falsch. Bis zum Ende dieser Woche muss ich ein Exposé für meine Seminararbeit schreiben, das benotet wird (Ein paar random Wörter damit ihr wisst wo sich mein Thema bewegt: Dystopie/Stephen King/ Horror). Da ich ja leider gerne hoffnungslos prokrastiniere, hat mein Arbeitsprozess eigentlich erst heute richtig angefangen. Ich habe meine vorläufige Inhaltsangabe zu ungefähr einem Drittel. L-l-läuft bei mir! In den nächsten Tagen werde ich vielleicht mal ganz wichtig in der Bücherei herumschwirren und mich in ganz wichtige Bücher von ganz wichtigen Menschen hineinlesen, die ich dann zitieren kann. Denn wie meine Seminarleiterin es formuliert hat: "Ohne Titel hast du nichts zu sagen. Alles was du sagst, muss von Menschen mit Titel, die was zu sagen haben, bestätigt werden." So oder so ähnlich hatte sie das, natürlich bewusst übertrieben, formuliert. Heißt für uns, wie für alle anderen, die eine wissenschaftliche Arbeit anfertigen müssen: Ganz viel komisch formulierte wissenschaftliche Sekundärliteratur suchen. So viel Schipass! Ich freue mich. Noch ein FUN Thema: Mir wurden heute die oberen Weisheitszähne gezogen. Und das war ein langer Prozess, weshalb ich jetzt ziemlich froh bin, dass die Dinger endlich hier auf dem Tisch liegen (Meine erste Reaktion: "Das sind ja ganz schöne Oschis!"). Ich hatte schon einmal, ich glaube ungefähr vor einem Monat, einen Termin.
Ich war natürlich ziemlich nervös. Als ich mit meiner Mutter in der Praxis ankam, wurde uns gesagt, dass mein Zahnarzt auf sein Knie gefallen ist. Und deswegen nicht arbeiten kann. Ich habe buchstäblich einen Freudentanz aufgeführt, was die nette Dame vom Empfang natürlich amüsiert hat. Heute also der zweite Anlauf! Diesmal war es sicher, wir hatten davor nochmal in der Praxis angerufen. Ich war noch nervöser, habe genussvoll auf meinem Frühstück herumgekaut, wohlwissend, dass ich die nächsten Stunden wohl nichts mehr sehr nahrhaftes essen würde, bis meine Mutter mich dann zur Praxis fuhr. Ich war im Auto super leise, meine Mutter lächelte mich immer wieder nervös an. Irgendwann kam im Radio einer der vielen Justin Bieber Songs, bei denen heute wohl jeder mitsingen kann, ob Fan oder nicht (nein, ich bin eigentlich kein Fan). Ich war so panisch, dass ich laut mitgröhlte, und meine Mutter hatte einen Blick aufgesetzt, der vermuten ließ, dass sie plante, mich zu enterben. Irgendwann waren wir aber nun angekommen, wir wurden ins Wartezimmer gebeten, und ich ging ungefähr achzig Mal auf die Toilette, so nervös war ich. Auf dem Weg zum WC schaute ich immer wieder sehnsüchtig auf die Eingangstür und überlegte, was passieren würde, wenn ich ganz ganz schnell weglaufen würde, bis nach Amsterdam trampen und dort als Straßenmusikerin mit Justin Bieber Songs mein Leben finanzieren würde. Habe ich letztenendes nicht gemacht. Nach einer Stunde (!) Wartezeit (wir waren not amused und kurz davor zu gehen) kam ich endlich dran, setzte mein nervöses Pokerface auf und gab mich ganz der riesigen Betäubungsspritze hin. Danach musste ich erstmal wieder kurz warten, und als eine Zahnarzthelferin mein Pokerface erblickte sagte sie: "Ohh das ist aber schade das du so traurig schaust!" Mir brannte eine sarkastische Antwort auf der Zunge, aber ich war wirklich nicht in der Position, um unsere Beziehung zu gefährden; sie fummelte später schließlich in meinem Mund herum. Irgendwann kam dann der Arzt zurück, mein Kopf wurde gepackt und die Zange um meinen Zahn platziert. Ich bekam einen Lachanfall. Ich lachte, während er meinen Kopf packte, und ich lachte, während der zog, Die Helferinnen sowie mein Arzt lachten mit. Es machte PLOPP und die Oschis waren draußen. Sie wurden mir in einem Plastikbeutel in die Hand gedrückt, ich bekam Schmerzmittel verschrieben (das ich bis jetzt noch nicht gebraucht habe) und das wars. Zuhause aß ich dann erstmal Eis, als vollwertiges Mittagessen (Glück im Unglück). Später gabs dann noch einen Smoothie. Meine Mutter staunt immer wieder über diese "rieesigen Löcher" in meinem Mund und ich fühle mich wie ein Backenhörnchen (UPDATE: Ich habe mir gerade aus lauter Hunger eine Breze geschnappt und esse sie nebenbei. Es geht eigentlich. Ich esse wie ein intelligenter Hase). Wisst ihr, was mein Arzt erwähnt hat? Meine unteren Weisheitszähne müssen wohl auch noch raus. Ich freu mich drauf.

Sonntag, 7. Februar 2016

Gedankenschleifen

Zurzeit ist alles wie am Bahnhof. Ich stehe mitten in den Massen, Menschen drängen sich an mir vorbei, registrieren mich garnicht, sind nur darauf bedacht, schnell ihr Ziel zu erreichen. Und ich stehe dort, spüre, wie alles an mir vorbeirennt, spüre den Fahrtwind von einem Zug, der an mir vorbeirast. Und ich stehe immernoch da. Am gleichen Fleck. Und spüre den Fahrtwind.
via tumblr
Es geht alles so schnell. Manchmal, da habe ich das Gefühl, immernoch zwölf zu sein, bunte T-Shirts mit Aufdrücken zu mögen und Bubble Tea richtig cool zu finden. Manchmal habe ich aber auch das Gefühl, Anfang dreißig zu sein, nicht so richtig zu wissen, ob mir Karriere oder Familie wichtiger ist, Teenager anstrengend und oberflächlich zu finden und ständig zu hinterfragen, ob ich die richtigen Entscheidungen in meinem Leben getroffen habe. Und die Wahrheit ist? Ich bin 17, ich bin mittendrin, und ich weiß nicht so richtig, wohin mit mir. Ich überlege mir, was ich nach dem Abitur machen möchte. Uni oder Hochschule? Erstmal ein Volontariat bei einer Zeitung? Bin ich überhaupt gut genug, um Journalistin zu werden? Schaffe ich überhaupt mein Abi? Was, wenn ich einfach abbreche und nach Kanada auswandere? Meine Gedanken sind eine riesige unendliche Schleife, aber diese Schleife verpackt kein vielversprechendes Gedankenpaket, sondern einfach nur Verwirrung und Verzweiflung. Manchmal versuche ich wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Ich kenne mich jetzt schon seit 17 Jahren - und ich weiß, dass ich viel zu viel über alles nachdenke. Über unnötige und unwichtige Dinge, aber auch über die großen Dinge. Über meine Zukunft, über meine Vergangenheit. Ich wäre gerne einer dieser Menschen, die im Moment leben und einfach alles beruhen lassen und alles auf sich zukommen lassen. Die Wahrheit ist aber, dass ich gerne einen Plan habe und Perspektiven und Sicherheit. Andererseits bin ich aber auch sehr spontan und impulsiv. Ich bin ein vernünftiger Freigeist. Oder so. Das kann anstrengend sein, für mich und auch für andere, und deswegen versuche ich, daran zu arbeiten, ich versuche mir eben einen Plan zu machen, den meine Gedankenschleife verlangt. Ich habe Studienmessen besucht, Tüten voller Infomaterial verschiedenster Unis und Hochschulen liegt bei mir zu Hause, ich war bei der Berufsberatung (und mir wurde ungefähr genau das erzählt, was ich mir durch Neugier schon selbst erarbeitet hatte), habe seriöse und weniger seriöse Persönlichkeitstests gemacht (Ergebnis Journalistin. SURPRISE), ich gehe nächste Woche zu einem Infoabend von einer Hochschule, die mich sehr anspricht. Falls diese Beziehung ernster werden sollte - ihr seid die ersten, die davon erfahren. Ich möchte euch auf diese Reise mitnehmen. Fühlt euch wie meine Mädelsclique oder so. Ich denke, es geht vielen gleichaltrigen so, und ich mochte es schon immer, einfach auszusprechen, was eigentlich alle denken. Alle, mit denen ich mich unterhalte, sind irgendwie verwirrt, und wissen nicht, wohin. Sucht euch einfach selbst den Weg und wartet nicht, bis eine Kutsche vorbeikommt, die euch zum Ziel kutschiert. Setzt euch mit euch selbst auseinander und findet heraus, was ihr wirklich wollt. Ich glaube, ich gehe gerade durch diesen Findungsprozess, und ich habe eine Vision, aber solange ich mir nicht sicher bin, will ich meiner Internetclique noch nicht davon erzählen (sorry. Vernünftiger Freigeist, u know). Ich hoffe, wir finden alle unseren Weg. Und wenn nicht, dann schreibe ich weiter und zerre euch auf den Weg, zerre mit aller Kraft und zwinge euch. Bewegt euch! Tut was! Findet euch selbst! Ich klinge wie jemand von den Slimanis!

Sonntag, 17. Januar 2016

Notizbuchselbstgespräche

Es ist Mitte Januar, diese komische Übergangszeit zwischen "Oh Weihnachten! Oh Silvester! Oh frohes Neues!" und "Oh Frühling! Good Vibes! Kommt, wir tragen Boho-Klamotten und hören The Kooks!". Es ist mittendrin, und irgendwie weiß man nicht, was man mit sich anfangen soll. Ich und mein Umfeld haben in diesem Aspekt aber garnicht wirklich die Wahl. Fast jeden Tag sitze ich gebannt am Schreibtisch und versuche mir möglichst viele Informationen in den "Gehirn" genannten Fleischklops in meinem Schädel zu flößen. Dann kommt der Tag der Klausur (oder des Referats, davon gibt es nämlich auch viele) und ich schreibe mit kaum leserlicher Schrift alles nieder, was mein Fleischklops reproduzieren kann. Danach fühle ich mich viel zu ausgelaugt für alles und rede mir ein, dass "ich diese Pause mal verdient habe" - also American Horror Story bingewatching. Mit Snacks. Aw yes. Aber meistens komme ich auch dazu garnicht, weil meistens schon gleich die nächste Leistungsabfrage folgt. Unnötig zu erwähnen, dass Bloggen mir zur Zeit auch nicht so leicht fällt. Tage, an denen mir Worte aus den Zellen sprudeln (wie wohl apparently heute) sind seltener geworden. Hat aber nichts mit Spaß am Schreiben selbst zutun, sondern vielmehr damit, dass mein Gehirn ziemlich ausgelastet ist. Als ich aber gerade durch den Blog von Michael Buchinger stöberte und seine geniale Wortgewandheit huldigte und bei seinen Witzen alleine in meinem Zimmer laut auflachte (oh ja, ich bin einer dieser Personen), suchte mich dieses gemeine, sich langsam heranschleichende Gefühl, meine Gedanken loswerden zu wollen...heim (der Satz war zu lang für meine Denkvorgänge) und ich beschloss kurzerhand, diesen Blogpost zu schreiben. Stellt euch mich auf einem Haufen Lacken und Klamotten liegend, unter dem sich ein Bett versteckt, halb schlafend vor, das Handy in der Hand, Michis Blog lesend. Ich fühlte mich nicht im Stande, den PC einzuschalten. Dazu war ich zu faul. Deshalb habe ich mir ein Notizbuch geschnappt und schreibe gerade hier rein. Ziemlich oldschool. Morgen (hoffe ich zumindest) werde ich das ganze dann wohl abtippen. Also ja, ich habe mir eigentlich mehr Arbeit gemacht und die ganze Aktion war ziemlich unlogsich. Fleischklops fand die Idee aber interessant und bequem. Mal "was anderes". Ich glaube, mein Klops ist die Gwyneth Paltrow der Gehirne (okay, hier merkt man ganz klar den Michi-Einfluss und ich entschuldige mich für diesen komischen Vergleich). Da ich merke, dass sich eine Erkältung anbahnt (auch das ist ein Nebeneffekt dieser komischen Jahreszeit), werde ich jetzt wohl schlafen. Und ich bin froh, dass ich diesen Post geschrieben habe, bevor ich morgen in melancholische Tiefs verfalle, weil ich an die Zeit zurückdenke, in der ich frei atmen konnte, ohne Grunzgeräusche von mir zu geben. Denn dann wäre ich mehr denn je handlungsunfähig.
via tumblr


17. Januar 2016, 17:52 Uhr

Ich war die letzten Tage tatsächlich stark erkältet und bin fast konstant auf der Couch gelegen, eingepackt wie ein Burrito. Ich habe den Post natürlich nicht gleich am nächsten Tag abgetippt, pff, was denkt ihr denn von mir. Dazu prokrastiniere ich viel zu gerne und zu professionell. Heute geht es mir ein ganzkleinesbisschen besser, und das wollte ich gleich ausnutzen, um diesen Post endlich online zu stellen. Ich habe jetzt schon wieder einen Monat lang nicht gebloggt. Wir haben schon 2016. Und ich habe noch nicht frohes neues Jahr gesagt. Frohes neues Jahr. Hoffentlich ein Jahr, in dem ich öfter zum Bloggen komme. Ich mache euch und mir aber wohl lieber keine Hoffnungen, meine zeitliche Situation habe ich euch ja schon dargestellt, und überhaupt. Ich weiß aber, dass ich 2016 auf ein paar richtig gute Konzerte gehen werde, und darüber wird es hoffentlich Posts geben. Und hoffentlich viel mehr Posts wie diesen hier, in denen ich einfach so schreibe. Back to the roots, oder? Bis hoffentlich ganz bald.