Sonntag, 31. Juli 2016

Wundertüte

Eigentlich wollte ich kurz nach meinem Trip nach Berlin einen Post dazu verfassen (aber daraus ist nichts geworden, wie ihr gemerkt habt), aber heute ist mir nicht nach Berlin. Heute ist mir nach unsinnigem Geschreibe, nach mal wieder melden. Jaja, ich habe mich schon oft genug erklärt, ihr wisst mittlerweile, wieso ich nichts posten konnte. Ich kann auch nicht versprechen, dass das bald viel besser wird - ich habe jetzt zwar ein paar Wochen Ferien, in denen ich sehr wohl mehr posten kann, aber danach geht es direkt in den Abistress. Wahrscheinlich werde ich mich erst wieder so richtig reinhängen können, wenn ich nächstes Jahr (hoffentlich) meinen Abschluss in der Hand halte. Wann habe ich das letzte Mal geschrieben? Vor zwei Monaten. In dieser Zeit ist sehr, sehr viel passiert. Ich könnte jetzt über die immer schlimmer werdenden politischen Umstände schreiben, aber ich denke sowieso schon viel darüber nach und tausche mich mit Menschen dazu aus - ich glaube, wir alle tun das, und wir alle haben langsam die Schnauze voll davon. Die Welt ist unglaublich krank. Umso wichtiger ist es glaub ich, ein  bisschen abzulenken. Sich zur Abwechslung mal ablenken zu lassen. Natürlich ist es wichtig, dass man sich mit diesen Dingen beschäftigt - aber ich möchte versuchen, euch in den nächsten Wochen nicht auch noch mit schlechten Nachrichten und Gedanken zu überfluten. Vielleicht kann mein Blog euch Zuversicht und positive Gedanken schenken. Meine Posts waren in letzter Zeit weniger witzig und mehr ernsthaft, wie ihr vielleicht auch gemerkt habt, und das liegt schlichtweg daran, dass es mir wohl wie den meisten von euch geht. Ich mache mir Gedanken, ich mache mir Sorgen. Aber es bringt wohl niemandem was, wenn ich andere damit anstecke. Ich möchte also an vergangene Posts anknüpfen und euch motivieren und euch Mut machen (jedenfalls hoffe ich, dass mir dass in letzten Posts vielleicht schon halbwegs gelungen ist). Vielleicht  wird es auch wieder ein bisschen witziger - ich habe nämlich schon ein paar Geschichten im petto. Soweit also zu den Zukunftsaussichten - ich hoffe, ihr bleibt hier und begleitet mich weiter.
Was geht sonst so ab? Wie schon erwähnt, habe ich seit ein paar Tagen Ferien, und diese Ferien sind meine letzten Schulsommerferien. Ein komischer Gedanke. Als ich mit meinen Freundinnen aus dem Schulhaus gegangen bin, herrschte bei uns allen natürlich primär Euphorie vor - aber dahinter versteckte sich irgendwas, das einen den Bauch zuknotete. Uns wurde bewusst, wie weit wir sind. Wie wenig Zeit uns noch bleibt. Was vor uns liegt. Das bald ein ganz neuer Abschnitt anfängt. Das muss nicht unbedingt negativ sein. Dieser Knoten im Bauch ist eher so etwas wie eine Geschenkschleife. Unsere Zukunft ist eine Wundertüte, und wir sind alle sehr aufgeregt. Ich habe schon mal erwähnt, dass ich jetzt ziemlich sicher weiß, was ich nach meinem Abschluss machen möchte - und am liebsten würde  ich euch schon sofort davon erzählen. Solange aber nichts super sicher ist, behalte ich das lieber noch für mich. Sicher ist aber, dass ich ein Ziel vor Augen habe. Und auf dem Weg möchte ich euch mitnehmen, sobald und soweit es geht. Darauf freue ich mich. Auch wenn der Knoten ein wenig drückt.
Ich werde noch einen Post zu Berlin verfassen, weil das einfach eine zu tolle und witzige Erfahrung war, und wie gesagt versuchen, mich in den nächsten Wochen wieder ein bisschen öfter zu melden. Willkommen zurück.