Freitag, 7. Oktober 2016

Es ist Oktober und ich bin erwachsen

Und schwupps, war der September schon wieder vorbei. Und es ist Oktober. Es liegen einige spannende Wochen hinter mir. Direkt nach den Sommerferien ging es auf Studienfahrt - nach London. Yes, very exciting! Außer einer fetten Erkältung, die immernoch an mir festhält, habe ich auch viele Erinnerungen aus London mitgenommen. Deswegen wird es dazu natürlich noch einen gesonderten Post geben, freut euch drauf, hehe. Dann war es schon Ende September. Und Ende September heißt Geburtstag. Am 27. September war mein 18. Geburtstag. Ich bin jetzt rechtlich erwachsen! Yuhu! Freiheit! Oder so! Es war ein wirklich schöner Geburtstag, ich habe mit all meinen Freunden gefeiert und der Geburtstag wird mir für immer positiv in Erinnerung bleiben. Meine Freunde haben auch realisiert, dass ich Platten mag, surprise - es gibt also einige Neuzugänge, die ich euch auch in einem extra Post vorstellen werde. Ehrlich gesagt realisiere ich noch nicht wirklich, dass ich 18 bin. Ich fühle mich nicht wirklich anders, aber das war wohl klar. Wäre ja auch eigenartig, wenn man sich in Cinderella-Manier in der Nacht seines 18. Geburtstages in eine erwachsene Prinzessin verwandeln würde, die ihr Leben vollkommen im Griff hat, total weise ist und überhaupt total anders und super und eben erwachsen. Ich finde, über das Erwachsensein lässt sich nachdenken und diskutieren. Wenn wir ganz ehrlich sind, wissen doch selbst Erwachsene manchmal nicht, was sie tun. Es gibt einfach nur Menschen, die mehr Erfahrungen gemacht haben, und welche, die weniger Erfahrungen gemacht haben.  Dass sich die Erfahrungen natürlich häufen, wenn man schon länger auf unserer Erde weilt, ist ja irgendwie klar. Alter und die Sicht auf Alter ist also ziemlich relativ (ich habe auch schonmal einen Post zu einem ähnliche Thema geschrieben, klickt hier). Naja, jedenfalls stehen mir jetzt rechtlich alle Türen offen. Ich muss/kann alles selbst unterschreiben. Ich kann alleine Autofahren. Ich kann mir endlich allein Horrorfilme kaufen/anschauen (ja, ein sehr wichtiger Punkt für mich). Und apropos Horrorfilme: Oktober heißt Halloweenzeit. Als mir dieser Gedanke vor ein paar Tagen kam, war ich auf einmal sehr aufgeregt. Ich bin jetzt wohl offiziell in Herbststimmung. Das einzige, das mich am Herbst stört, ist das komplizierte Wetter. Vielleicht wäre das anders, wenn meine Haare unkomplizierter wären und ich nach dem Tragen einer Mütze nicht wie ein explodierter Pudel aussehen würde. Aber das ist nun wirklich kein Argument. Ich höre wieder mehr (Indie) Rock, ich kann Pullover anziehen, alles wird gemütlich und kuschelig, die Klausurenphase fängt an, ich muss meine Seminararbeit schreiben/abgeben...wie bitte, was? Well, that escalated quickly. So sehr ich den Herbst auch mag, schulisch gesehen kommt einige Arbeit auf mich zu. Aber bald ist alles vorbei. Alles. Nächstes Jahr habe ich (hoffentlich) mein Abi. Auch so eine Realisation, die mich immer wieder hart trifft. Ich habe das Gefühl, es kommen sehr viele Veränderungen auf mich zu, und es wird stressig, aber es wird auch spannend. Ich bin jedenfalls gespannt. Ich habe in einem anderen Post schon einmal erwähnt, dass für mich der Frühling die Jahreszeit der Veränderungen ist, und das stimmt so auch. Aber im Herbst verändert sich eigentlich auch immer etwas. Vielleicht ist das so mit den Übergangsjahreszeiten. Und vielleicht mag ich sie deswegen auch so.