Donnerstag, 28. August 2014

Von Blogger zu Blogger

176 Menschen, die interessiert, was ich schreibe. Wie ich schreibe. Die mir nette Kommentare hinterlassen. Für manche ist das vielleicht nicht viel, wenn man bedenkt, dass es erfolgreichere Blogs mit tausenden Followern gibt, aber für mich ist das eine ganze Menge. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal so weit komme und euch das alles tatsächlich gefällt. Ich weiß noch, wie ich bei 10 Followern, geschweige denn 100 Followern ausgerastet bin. Ich konnte es einfach nicht glauben. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man für das, was man tut, positives Feedback bekommt. Ich weiß noch wie es ist, ganz am Anfang zu stehen, keine Leser, niemand, der deine Posts zu lesen scheint. Das ist hart. Und es ist schwierig, damit umzugehen, dass der Post, an dem man so mühevoll gearbeitet hat, niemanden erreicht. Ich möchte aber, dass ihr wisst, dass Followeranzahlen nicht das wichtigste sind, weil meistens sogar andere Menschen, die nicht eure Follower sind, eure Posts lesen, und wenn ihr noch keinen Traffic auf eurem Blog habt, dann habt einfach Geduld. Lasst nicht nach, gebt euch weiter Mühe mit euren Posts, irgendwann werdet ihr die Menschen erreichen, die so ticken wie ihr, und die werden dann vielleicht auch Follower und schreiben euch Kommentare und ihr bekommt endlich euer langersehntes Feedback.
Nach langen Erklärungen und Ermutigungen komme ich jetzt aber dazu, was ich euch schon von Anfang an sagen wollte: Ich möchte diese Blogs unterstützen. Ich möchte, dass ihr wisst, dass ihr euch an mich wenden könnt wenn ihr Hilfe mit irgendetwas braucht. Ich meine, ich bin kein totaler Profi wie die Blogger mit tausenden Followern die ich vorhin erwähnt habe, aber ich denke, ich kenne mich mit einigen Dingen schon gut aus. Schreibt mir gerne eine E-Mail oder auch einen Kommentar mit eurer Frage. Außerdem haben alle Blogger mit unter 100 Followern ab sofort die Möglichkeit, von mir eine kleine Starthilfe zu bekommen, indem ich nun jede Woche einen anderen Blog in meine Sidebar verlinke. Schreibt mir einfach in die Kommentare, wenn ihr Interesse habt. Als erstes möchte ich euch Selvi und Julia vorstellen, die beide neue Blogger und Leser sind. Schaut doch mal vorbei! Und denkt immer daran: Jeder stand mal ganz am Anfang, und jeder hat für seinen Aufwand und seine Mühe etwas verdient.

Montag, 25. August 2014

Ein Liebesbrief an Antalya

Kreative Überschrift, ich weiß. Und ich weiß, ich sollte aufhören, meine Überschriften zu kommentieren. Aber so bin ich nunmal. Hier kommt also mein kleiner Post zu meiner Reise nach Antalya, und ich dachte ich mache einen, vielleicht etwas längeren Post und quetsche möglichst viele Bilder in Collagen damit ich euch damit nicht zu lange nerve. Denn mal ehrlich, so spannend findet ihr das bestimmt auch nicht. Als erstes: Antalya war heiß. Richtig heiß. Am Tag unseres Fluges nach Hause sollten es 42°C werden. Und vielleicht hätte man die Hitze ja irgendwie ausgehalten, wäre da nicht diese große Luftfeuchtigkeit gewesen. Man konnte kaum atmen, aber irgendwann hat man sich daran auch gewöhnt. Also eine Bitte an euch: Wenn ihr nach Antalya fliegt, dann im Winter (da ist es dann immer noch Mitte 20°C) oder so, aber bloß nicht in den Sommermonaten. Demnach habe ich so viel geschwitzt wie noch nie. Die meiste Zeit des Tages haben wir am Strand entspannt oder waren waren bei Verwandten zu Besuch, drinnen, wo es eine Klimaanlage gab und es sich aushalten ließ. Denn erst am Abend bzw. in der Nacht, wenn die Temperatur ein bisschen absank, konnte man sich die Stadt anschauen. Und wenn man nachts auf die Straßen geht, ist, wie in einem der letzten Posts schon erwähnt, richtig was los: Auf den Straßen sind mehr Menschen unterwegs als in meiner Stadt samstags am Tag, und das unter der Woche. Ich habe richtig tollen Straßenbands zugehört, literweise meinen geliebten schwarzen Tee getrunken, lecker gegessen und einfach den Trubel in der Stadt genossen. Auch auf einem Bazar war ich, und ich denke ich muss euch nicht genau erzählen, wie toll es da ist. Wenn man zum ersten Mal dort ist, wird man beeindruckt sein von den ganzen Gerüchen und Farben. Außer schwarzem Tee habe ich auch zum ersten Mal türkischen Kaffee probiert, den man mit dem italienischen Espresso vergleichen kann (oder auch nicht). Meine Cousine hat mir beigebracht, wie man ihn zubereitet, und mir dann erwartungsvoll eine Tasse gereicht. Skeptisch habe ich einen Schluck genommen, dann meine Augenbrauen hochgezogen und laut "Mmmhh!!" gemacht (nein, ich kann kein türkisch. Ja, ich kann auch so überleben. Ja, ich möchte es unbedingt lernen!!). Sie war richtig überrascht, denn danach hat sie mir verraten, dass sie ihn extra etwas stärker gemacht hat, haha. Mir wurde außerdem beigebracht, Kaffeesatz zu lesen, also falls jemand etwas über seine Zukunft erfahren möchte..Meryem hilft aus! ;-) Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich die Türkei aufs Neue zum Schwärmen gebracht hat und ich einfach nicht genug vom türkischen Lebensgefühl bekommen kann. Antalya, ich komme wieder! - Nur nicht im Sommer.


Samstag, 23. August 2014

Hallo Deutschland, kennst du mich noch?

(..kennt ihr das noch? Echten Hip-Hop?..wieso fällt mir zu jedem Titel ein Songtext ein?!)
Hey, ich bin wieder da! Und einerseits freut mich das, andererseits wäre ich auch noch gerne ein bisschen länger geblieben. Aber so ist das wohl immer mit dem Urlaub. Einen ausführlicheren Reisebericht bekommt ihr im nächsten Post, den diesen möchte ich mehr dazu nutzen um mich zurückzumelden und euch ein paar Updates zu geben. Naja, wo soll ich anfangen? Gerade im Moment ist mir ein bisschen kalt. Aber ich denke das ist normal wenn man bedenkt, dass ich gestern um diese Uhrzeit noch bei 42°C geschwitzt habe. Ist der Sommer hier in Deutschland schon vorbei? Wahrscheinlich. Und das, obwohl wir noch August haben. Am Dienstag beginnt mein Ferienjob im Blumenladen, und ich freue mich irgendwie schon darauf, etwas zu tun und dafür auch belohnt zu werden. Mit diesem (diese Erkenntnis kam mir gerade) wirklichen ersten durch Arbeit selbst verdienten Geld plane ich dann mal wieder so richtig shoppen zu gehen. Ohh jaah. Das mache ich eigentlich nicht so oft, weil ich Onlineshopping bevorzuge. Da tut einem nicht der Rücken weh und man wird nicht so müde und kann sich alles in Ruhe anschauen. Wie ist das bei euch? Die ersten Tage nach dem Urlaub sind immer ganz komisch für mich, weil ich mich dann erst wieder an Deutschland gewöhnen muss. Ich meine, auf einmal reden wieder alle auf deutsch. Und es gibt Brezen. Auf den Straßen wird nicht wie verrückt gehupt. Und es ist kalt. Ganz schön eigenartig. Deswegen schwelge ich dann gerne noch in Gedanken an die schönen Momente zurück und mache es mir in diesen Tagen gemütlich, zu Hause. Die letzten Wochen waren schon spannend genug. Der nächste Post kommt ganz bald, und da werde ich dann präziser. Bis dahin.

Samstag, 9. August 2014

Dies ist kein Abschied, denn..

Nein, ich werde nicht Casper zitieren. Ich höre Casper garnicht.
Aber am Montag werde ich, wie im letzten Post angekündigt, nach Antalya fliegen, und das ist wohl der letzte Post vor meinem Urlaub. Aber dies ist eben kein Abschied, weil ich ja wiederkomme, und dann mit neuem Elan und Bildern und Ideen. So genau weiß ich garnicht, was ich euch mit diesem Post sagen will, ich hatte nur nochmal das Bedürfnis mich zu melden, bevor ich abhaue, hehe. Eigentlich habe ich euch ja schon in meinem letzten Post aufgezählt, auf was ich mich in der Türkei freue, aber es kommt noch etwas dazu, das ich vergessen hatte: Henna. Hennatattoos. Ich finde sie wunderschön. Und dort werde ich mir eines machen lassen, wahrscheinlich über meine beiden Hände und Arme. Ich habe da so viele schöne Bilder gesehen, und in meinen letzten Urlauben habe ich immer nur ganz kleine gemacht, am Fuß zum Beispiel, aber diesmal möchte ich unbedingt etwas größeres. Ich werde ganz genau zusehen und mir dann vielleicht selbst von amazon diese "Hennaspritztüten" bestellen und loslegen. Ihr glaubt garnicht, wie nervös ich bin, übermorgen, dann geht es endlich los und ich kann es einfach nicht erwarten. Jetzt kommt mir hier in Deutschland alles so trist und langweilig vor, weil ich das Meer vor Augen habe und den Strand und die Sonne und naja, das Meer. Morgen wird der Koffer gepackt, ich werde meine wenigen Kleider (ich bin einfach ein absoluter Hosenmensch) die ich habe einpacken, mit denen es sich in der Hitze am besten aushalten lässt. Ich möchte richtig, richtig braun werden, aber für Sonnenschutz ist gesorgt, keine Angst, haha. Und einen Hut werde ich mir in Antalya auch noch besorgen müssen, was sich als schwierig gestalten könnte, da ich keinen Hutkopf habe. Mal sehen. Letztens habe ich einen Sonnenhut hier in Deutschland gesehen der mir eigentlich ganz gut stand, aber der war mir dann doch ein bisschen zu groß und Hollywood. Ich zähle die Stunden bis zum Abflug und überlege was ich mit mir anfangen kann. Naja, ein paar Minuten habe ich ja jetzt in diesen Post investiert, der eigentlich auch "Fernweh - Teil 2" heißen könnte. Bevor ich aufhöre, möchte ich euch noch eine Band ans Herz legen: Warpaint. Ich höre sie gerade und sie sind irgendwie so schön verträumt, das passt gerade zu meiner Stimmung. Das wars mit diesem Post, ich habe eigentlich nur ganz genau aufgeschrieben, was mir durch den Kopf geht. Genau das. Das Bloggen macht mir zur Zeit wirklich Spaß, deswegen ist das jetzt ein bisschen schwer, aber..bis bald!

Donnerstag, 7. August 2014

Fernweh

Fragt nicht, wieso ich auf einmal mein Gesicht gezeigt habe. Ich weiß es selbst nicht so genau. Vielleicht, weil ich das ganze auf meinem Blog ein bisschen persönlicher machen wollte, damit ihr wisst, wer denn diese Texte hier schreibt. Eure Kommentare bestärken mich in letzter Zeit wirklich sehr, es freut mich zu lesen, dass ich euch zum Lachen bringe oder meine Texte euch "sympathisch" sind, denn genau das wollte ich erreichen. Es gibt nichts schöneres als zu wissen, dass das was dich glücklich macht, auch andere glücklich macht. Danke!
Am 11. August fliege ich in die Türkei, nach Antalya, und ich freue mich unglaublich darauf. Ich vermisse es, salziges Meer zu riechen und nichts anderes zu tun als auf der Liege zu entspannen. Das einzige, das mich ein bisschen beunruhigt, ist die Hitze dort, die wirklich extrem drückend sein soll - schlaflose Nächte garantiert. Aber mit einer Klimaanlage in der Ferienwohnung sollte man das doch aushalten können, oder?..Naja, hoffentlich. Ich werde euch nach dem Urlaub natürlich berichten. Ich komme am 22. August zurück, und ich kann nicht versprechen, dass in der Zwischenzeit Posts kommen..ich weiß nicht so genau, ob ich das mit dem automatischen Veröffentlichen hinbekomme. Ihr werdet das dann schon mitbekommen, haha. Anders als letztes Jahr in Istanbul, wird das voraussichtlich (okay eigentlich sicher) ein Strandurlaub werden, denn bei dieser Hitze kann man nicht wirklich etwas anderes machen als rumzuliegen und sich im Meer abzukühlen. Außer vielleicht abends, wenn die Luft nicht mehr so drückend ist. Das ist auch so eine Sache, die mich an der Türkei fasziniert: Wenn man abends auf die Straße geht, trifft man garantiert Leute. Nicht nur irgendwelche Menschen die Party machen wollen. Auch Kinder, alte Menschen, ganze Familien sind noch auf der Straße, unterhalten sich, trinken im Café an der Ecke noch einen Çay. Darauf freue ich mich schon. Und natürlich auf das Essen, hahaha. Nein im Ernst, ich freue mich auf frische Feigen und Melonen vom Markt, auf das lecker gewürzte Fleisch in all seinen Variationen, Mantı (das sind sozusagen türkische Tortellini), auf den Tee und die süßen und herzhaften Gebäcke...okay stop, jetzt habe ich Hunger bekommen. Ihr dann wahrscheinlich auch. Sorry. Wart ihr vielleicht auch schonmal in der Türkei und habt dort irgendeine kulinarische Entdeckung gemacht?

Dienstag, 5. August 2014

Es ist, wonach es aussieht

Ich liebe das Bloggen. Ich liebe Schreiben, Sarkasmus, eine korrekte Grammatik und Rechtschreibung. Ich liebe die Übergangsjahreszeiten: Herbst und Frühling. Ich liebe alte Dinge: Möbel, Mode, Musik, Menschen,..etc. Ich liebe den Gesichtsausdruck von Menschen, die wirklich begeistert von einer Sache sind. Ich liebe gute Bands und wenn jemand gut Gitarre spielen kann (da bekomme ich direkt Gänsehaut). Ich liebe es, fremde Kulturen und vor allem ihre Essgewohnheiten zu entdecken. Ich liebe gutes Essen. Ich liebe Backen. Ich liebe gute Bücher. Ich liebe (grünen, schwarzen) Tee und Kaffee. Ich liebe die Farben Schwarz und Weiß, die eigentlich keine Farben sind. Ich liebe Hüte (an anderen, denn mir stehen sie nicht). Ich liebe verrückte und komische Lachen (das macht für mich einen Menschen gleich sympathisch). Ich liebe tolle Parfums. Ich liebe Tiere (so banal das auch klingt). Ich liebe Kichererbsen, und alles, was man aus ihnen machen kann. Ich liebe Duftkerzen und Räucherstäbchen im Winter. Ich liebe es, lange allein, nur mit meinem Hund, spazieren zu gehen. Ich liebe Ordnung (bin aber unordentlich). Ich liebe Sonnenuntergänge, die Luft nach einem Regen und den Wind. Ich liebe richtig heftige Weltuntergangsgewitter. Ich liebe französische Filme. Ich liebe unerwartete Wendungen. Mein Musikgeschmack ist kompliziert und komisch. Mir fällt es manchmal schwer, meine Gefühle zu zeigen. Ich würde alles für meine Freunde tun. Ich bin ziemlich harmoniebedürftig. Mich interessiert alles, dass mit Horror und Grusel zu tun hat. Ich liebe das Grazile an typischen französischen Frauen. Meine Stilvorbilder sind unter anderen Alexa Chung und Sonya Esman. Ich liebe es durch tumblr-Blogs zu scrollen, habe aber keinen eigenen. Ich hasse Auto fahren, weil ich eine Reisekrankheit habe. Ich hasse Intoleranz. Ich hasse falsche Menschen. Ich hasse es, wenn Intelligenz an schulischen Leistungen gemessen wird. Ich kann ziemlich spontan sein. Ich bin ehrgeizig. Ich habe eine laute Stimme. Ich bin ein Mischmasch (mein Vater ist Türke, meine Mutter ist Deutsche). Ich möchte später als Journalistin irgendetwas bewegen. Ich hasse Schwitzen. Ich hasse Füße über alles, sogar meine eigenen. Ich liebe es, wenn Menschen sich nicht verbiegen lassen und zu ihrer Einzigartigkeit stehen. Ich bin kreativ. Ich bin mit einer Nudel befreundet (*klick*). Ich liebe den Humor von Michael Buchinger. Ich bin sehr direkt und ehrlich. Ich könnte mich über alles mögliche aufregen. Ich bin ein Realist. Ich mag Pflanzen. Ich hasse Kitsch.
Ich bin Meryem (Mery-em). Ich bin choconistin.